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Warum der Akku schneller schlappmacht

Ein Studie hat jetzt bestätigt, was wohl fast jeder Besitzer eines Smartphones ohnehin schon wusste: Die Angaben der Hersteller zur Leistung der Batterien haben kaum etwas mit der Praxis zu tun.

«Zu schwache Lebensdauer von Batterien ist eine der häufigsten Beschwerden geworden»: Smartphone-Nutzer.
«Zu schwache Lebensdauer von Batterien ist eine der häufigsten Beschwerden geworden»: Smartphone-Nutzer.
Reuters

Ein Studie hat jetzt bestätigt, was wohl fast jeder Besitzer eines Smartphones ohnehin schon wusste: Die Angaben der Hersteller zur Leistung der Akkus haben selten etwas mit der alltäglichen Praxis zu tun. Die Hersteller riskierten mit ihren Angaben, dass ihre Kunden dauerhaft unzufrieden seien, erklärte die als Dienstleister für Mobilfunkunternehmen tätige Firma WDS. Sie untersuchte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr die Akkuleistung der 50 beliebtesten Smartphones.

Ein Grund für die Abweichung zwischen Angaben der Hersteller und der eigenen Erfahrung ist, dass Tätigkeiten wie das Surfen im Internet, App-Nutzung, das Hören von Musik oder das Ansehen von Videos nur selten in Bezug zur Akkuleistung gesetzt werden.

Meist nur Angaben zu Stand-by-Zeiten

Nur bei 28 Prozent der Geräte gab es Angaben zur Audiowiedergabe, bei 26 Prozent zur Videowiedergabe. Nur bei zwei der 50 überprüften Geräte gab es Informationen zur Akkuleistung beim Surfen (Apple iPhone 4S und Nokia N9). Üblich waren sonst nur Angaben zu Stand-by-Zeiten und möglicher Gesprächsdauer.

«Zu schwache Lebensdauer von Batterien ist eine der häufigsten Beschwerden von Smartphone-Nutzern geworden», erklärte Tim Deluca-Smith von WDS. Zehn Prozent aller Hardware-Anfragen bei Mobilfunkanbietern bezögen sich inzwischen auf die Akkuleistung.

dapd/rek

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