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Zu viele Dienste wollen das SMS beerben

Die neuen Kurznachrichtendienste versprechen, die Kommunikation zu vereinfachen, und machen doch alles komplizierter.

Rafael Zeier
Viele Messenger buhlen um die Nachfolge des SMS: Eine Frau schreibt eine Nachricht auf ihrem Handy.
Viele Messenger buhlen um die Nachfolge des SMS: Eine Frau schreibt eine Nachricht auf ihrem Handy.
Keystone

Die Kollegin A. erreicht man nur via Whatsapp. Dem Kollegen M. kann man zwar Nachrichten mit Hangouts schreiben, aber Antwort gibt er nur via SMS. Kollege J. schwört auf iMessage, und die Eltern haben nur Skype auf ihrem iPad. Willkommen in der heutigen Kommunikationswelt.

Als am 3. Dezember 1992 das erste SMS verschickt wurde, war das noch bedeutend einfacher. Man hatte einen einzigen Nachrichtenservice zur Wahl. Seit es Smartphones gibt, hat sich das Angebot an Kurznachrichtendiensten vervielfacht. Musste man früher Telefonnummern auswendig lernen, sollte man heute wissen, wen man auf welchem Kanal erreicht. Die Messenger sind untereinander nämlich nicht kompatibel.

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