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Die Zukunft der Computerspiele

Die neueste Generation von Videospielen basiert auf ausgefeilten Drehbüchern, die es mit jedem Kino-Hit aufnehmen können. Die Charaktere entwickeln sich dynamisch – je nachdem, welche Erfahrungen sie im Verlauf ihrer Missionen machen. Die Spieler treffen Entscheidungen, die weit über die Wahl einer Waffe hinausgehen. Wie sich die das Spiel bestimmende Geschichte entwickelt, hängt nicht nur von Schnelligkeit oder Beharrlichkeit ab, sondern auch von der moralischen Urteilskraft oder emotionalen Fähigkeiten – so zumindest die Massgabe der Hersteller. Bevorstehende Spiele-Veröffentlichungen, die in diese Richtung gehen, sind etwa «Star Wars: The Old Republic»...
In «Star Wars: The Old Republic» werden Spieler nicht nur auswählen können, ob sie in die Rolle eines Jedi-Ritters oder in die eines Bösewichts schlüpfen wollen. Wie sie sich verhalten, wird sich auch darauf auswirken, wie andere reagieren: Ob andere Wesen einem helfen oder in den Rücken fallen, hängt etwa davon ab, wie solidarisch oder egoistisch der Spieler im bisherigen Spielverlauf gehandelt hat.
Zukünftig werde die Premiere eines neuen Videospiels denselben kulturellen Stellenwert haben wie die eines neuen Kinofilms, sagt der Regisseur. Der Schauspieler Aaron Staton, der zuletzt in der preisgekrönten US-Serie «Mad Men» mitwirkte, wird künftig als Detektiv in dem Spiel «L.A. Noire» zu sehen sein.
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