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Whatsapp-Mitgründer Acton: «Löscht Facebook!»

Brian Acton, Mitgründer des von Facebook für 19 Milliarden Dollar aufgekauften Whatsapp, hat sich im Skandal um Facebook-Daten eingeschaltet.

Mark Zuckerberg am Tag vor seiner Anhörung in Washington. (9. April 2018)
Mark Zuckerberg am Tag vor seiner Anhörung in Washington. (9. April 2018)
Alex Wong/Getty Images, Keystone
«Ich denke, die Leute sollten uns daran messen, dass wir aus unseren Fehlern lernen»: Mark Zuckerberg. (Archivbild)
«Ich denke, die Leute sollten uns daran messen, dass wir aus unseren Fehlern lernen»: Mark Zuckerberg. (Archivbild)
Steven Senne, Keystone
Cambridge Analytica hat nach eigenen Angaben einen Grossteil seines Wahlkampfs bestritten: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)
Cambridge Analytica hat nach eigenen Angaben einen Grossteil seines Wahlkampfs bestritten: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)
Evan Vucci, Keystone
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Die Datenschutzaffäre um Cambridge Analytica und Facebook zieht immer weitere Kreise. Jetzt hat sich einer der beiden Gründer des Instant-Messaging-Diensts Whatsapp zu Wort gemeldet. Brian Acton, der Whatsapp 2017 verliess, ruft auf Twitter seine Follower dazu, Facebook zu löschen. In seinem Post hält er sich kurz, bedient sich alleinig des eigens ins Leben gerufenen Hashtags #deletefacebook und der Worte: «Es ist Zeit.»

#Deletefacebook hat bereits Anklang gefunden. Zudem informieren verschiedene Kanäle darüber, wie man seinen Facebook-Account überhaupt löschen kann. Die Forderung Actons sorgt unter anderem deshalb für Aufsehen, als dass sie von einem ehemaligen Facebook-Insider stammt. Das 2009 von Brian Acton und Jan Koum gegründete Whatsapp wurde 2014 für 19 Milliarden Dollar von Facebook gekauft.

In der Datenaffäre um Facebook haben US-Investoren eine erste Klage gegen den Internet-Konzern eingereicht. Die Aktionäre machten geltend, dass die Konzernführung sie über die Fähigkeiten in die Irre geführt habe, die Daten der Nutzer zu schützen. Der Zeitung «Los Angeles Times» zufolge wird Facebook zudem vorgeworfen, die eigenen Datenschutzvorschriften verletzt zu haben. Die Aktien des sozialen Netzwerks waren zuletzt an den Börsen eingebrochen. Zuvor war bekanntgeworden, dass die Datenanalysefirma Cambridge Analytica möglicherweise illegal Zugriff auf Daten von 50 Millionen Facebook-Nutzern hatte.

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