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Fahndungsfotos als Renner am Kiosk

Eigentlich sind Fahndungsfotos ja nur für die Polizei gedacht. Nun haben sie auch amerikanische Zeitungen für sich entdeckt. Die finden nun einen reissenden Absatz.

Im Magazin «Busted» gibts keine Prominenten zu sehen, sondern verdächtigte Straftäter.
Im Magazin «Busted» gibts keine Prominenten zu sehen, sondern verdächtigte Straftäter.

Verbrecherfotos bekommen wir meist nur dann zu Gesicht, wenn sich wieder einmal ein Star hat erwischen lassen. Mit Drogen oder Alkohol am Steuer, wenn eine Bedienstete tätlich angegriffen wurde oder wenn einer mit einer Prostituierten erwischt wird.

Jetzt bekommen auch weniger berühmte Straftäter eine Plattform. Wohl nicht ganz freiwillig. Ein Magazin namens «Busted» veröffentlicht lokale Fahndungsfotos. Insgesamt gibt es zwölf Lokalausgaben, das sind 150'000 Exemplare. Und die werden den Kioskfrauen geradezu aus den Händen gerissen – für ein Dollar das Stück. Während andere Zeitschriften ums Überleben kämpfen, kann «Busted» gar expandieren.

Die Fotos sind übrigens alle frei auf der Website der Polizei verfügbar, inklusive Namen, der Adresse und das mutmassliche Vergehens. Damit alles schön legal ist, steht im Kleingedruckten, dass die Personen nur verdächtig sind und so lange unschuldig, bis das Gericht sie verurteilt.

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