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Flüchtiger Softwareentwickler John McAfee offenbar festgenommen

Der Gründer des US-Unternehmens McAfee war seit Wochen auf der Flucht. Nun wurde er offenbar in Zentralamerika festgenommen. Der 67-Jährige wird verdächtigt, seinen Nachbarn ermordet zu haben.

Tiefer Fall: John McAfee nach einer Hausdurchsuchung im April 2012. (Quelle: Youtube.com)
Tiefer Fall: John McAfee nach einer Hausdurchsuchung im April 2012. (Quelle: Youtube.com)

John McAfee, der wegen Mordes gesuchte Gründer des US-Unternehmens für IT-Sicherheit, McAfee, ist einem Bericht zufolge im zentralamerikanischen Kleinstaat Belize festgenommen worden.

Im offiziellen Blog des 67-Jährigen, Whoismcafee.com war gestern zu lesen: «Wir haben einen unbestätigten Bericht bekommen, wonach John McAfee an der Grenze von Belize und Mexiko gefasst worden ist.» Weitere Informationen würden folgen, hiess es. McAfee hatte die Internetseite eingerichtet, um der seiner Meinung nach falschen Berichterstattung über seine Person entgegenzutreten.

Unter Mordverdacht

Nach Polizeiangaben steht der seit Wochen flüchtige McAfee im Verdacht, einen Nachbarn seines Anwesens auf der Karibikinsel Ambergris Caye vor der Nordostküste Belizes erschossen zu haben.

Der 52-jährige US-Bürger Gregory Faulls war vergangenen Monat in einer Blutlache tot aufgefunden worden. Der Polizei zufolge gab es keine Spuren für ein gewaltsames Eindringen in Faulls' Haus, allerdings fehlten ein Mobiltelefon und ein Laptop.

McAfee gab an, er fürchte um sein Leben. Die Behörden in Belize seien hinter ihm her, seit er es abgelehnt habe, für den Wahlkampf eines örtlichen Politikers zu spenden. Das von ihm gegründete Unternehmen für Virenschutzprogramme verkaufte McAfee in den 1990er-Jahren und erzielte damit Millionenbeträge.

SDA/mrs

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