Zum Hauptinhalt springen

Humorloser Officer Bubbles

Ein von einer Frau mit Seifenblasen attackierter Polizist will 1,2 Millionen Franken von Youtube-Nutzern und -Kommentatoren.

Laut dem amerikanischen Tech-Blog Gizmodo.com klagt ein kanadischer Polizist, der beim G-20-Gipfel im Juni 2010 in Toronto von einer Demonstrantin mit Seifenblasen belästigt wurde, gegen Nutzer, die sich darum auf Youtube über ihn lustig gemacht haben.

Auf dem Video ist zu sehen, wie der Polizist der Seifenblasen-Frau klar zu verstehen gibt: «Wenn mich diese Blase berührt, werde ich Sie wegen tätlichen Angriffs verhaften.» Tatsächlich wird die Demonstrantin später festgenommen. Der Clip verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Internet und zog auch einige Parodien nach sich.

Der Polizist, im Internet als «Officer Bubbles» zu unfreiwilliger Berühmtheit gekommen, hat gemäss Gizmodo.com von der Youtube-Muttergesellschaft Google die Herausgabe der Identität des Nutzer verlangt, welcher die (inzwischen gelöschte) Parodie publiziert hat. Auch die Kommentatoren sollen laut den Anwälten des Polizisten wegen Ehrverletzung zur Kasse kommen. Die Juristen verlangen für ihren Mandanten umgerechnet knapp 1,2 Millionen Dollar.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch