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Wiki und Huttwil erhalten die LizenzEigenkapital hier, Administratives dort

Wiki-Münsingen und Huttwil dürfen an der Saison 2020/21 der MSL teilnehmen. Beiden Vereinen wurde die Spielberechtigung in zweiter Instanz erteilt.

Yannick Lerch (Huttwil, rechts) wird auch in der Saison 2020/21 versuchen dürfen, Wikis Torhüter Sandro Zaugg herauszufordern.
Yannick Lerch (Huttwil, rechts) wird auch in der Saison 2020/21 versuchen dürfen, Wikis Torhüter Sandro Zaugg herauszufordern.
Foto: Marcel Bieri

Lyss und Thun hatten die Lizenz auf Anhieb erhalten, Wiki-Münsingen und Huttwil wurde nun von der Rekursinstanz die Spielberechtigung ebenfalls erteilt. Damit dürfen alle vier Berner MSL-Teams die Meisterschaft 2020/21 bestreiten; die zahlreichen direkten Duelle können über die Bühne gehen.

Wiki-Münsingen hatte bereits von der Lizenzkommission als erste Instanz positive Signale erhalten. Die Aaretaler weisen noch zu wenig Eigenkapital auf, um die Vorgaben des Verbandes vollumfänglich zu erfüllen. Bereits vor einem Jahr erhielten sie die Spielberechtigung im ersten Anlauf nicht. Wiki wurde danach verpflichtet, genügend Reserven zu bilden und die Fortschritte gegenüber der Swiss Ice Hockey Federation in regelmässigen Abständen zu dokumentieren. «Der Verband ist mit unseren Bemühungen zufrieden», sagt Sportchef Ruedi Wenger. Weiterhin muss der Verein aber kontinuierlich nachweisen, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet.

Fristen und Budget

Ebenfalls mit Auflagen versehen wurde die Lizenzerteilung an Hockey Huttwil. Bei den Oberaargauern wurde administrative Versäumnisse moniert. Die erste Auflage beinhaltet, dass die Huttwiler alle Fristen zur Einreichung der Dokumente einzuhalten hätten. «Ganz nachvollziehen kann ich das nicht», sagt CEO Heinz Krähenbühl. «Ich hatte den Eindruck, dass wir alle Fristen beachtet hatten.» Daneben wird verlangt, dass neben der Jahresrechnung in Zukunft auch ein detailliertes Budget für die kommende Saison eingereicht werden muss. «Wir hatten die wichtigsten Einnahmen- und Ausgabenpunkte angegeben», sagt Krähenbühl. Dies genügte der Lizenzkommission offenbar nicht. Huttwils CEO will dafür sorgen, dass im nächsten Jahr alle formellen Vorgaben eingehalten werden. «Auf die leichte Schulter nehmen wir dies nicht», sagt er. «In einem Jahr wollen wir die Lizenz in erster Instanz erhalten.»