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Wechsel beim «Schweizer Bauer»Ein Chefredaktor, der sich und andere aufregte

Rudolf Haudenschild machte den «Schweizer Bauer» in 28 Jahren als Chefredaktor zur führenden Zeitung für die Landwirtschaft. Jetzt geht er in Pension. Aber er wird sich weiter ärgern, wenn Verbände Entwicklungen verschlafen.

Rudolf Haudenschild wollte nicht nur über Landwirtschaft berichten, sondern aktiv mitgestalten.
Rudolf Haudenschild wollte nicht nur über Landwirtschaft berichten, sondern aktiv mitgestalten.
Christian Pfander


«Ich denke wie ein Bauer», sagt Rudolf Haudenschild. Und er hat sich während seiner ganzen Berufszeit für die Schweizer Landwirte eingesetzt. Zuerst als Lehrer und Berater an der landwirtschaftlichen Schule Waldhof in Langenthal, zuletzt als Chefredaktor des «Schweizer Bauer». Dabei habe er sich stets am Vorbild seines Vaters orientiert, sagt er. Dieser habe als Halbwaise mit 18 Jahren «ohne Ausbildung, aber mit viel Passion» den elterlichen Kleinbetrieb übernommen. «Aus Nachteilen machte er Vorteile, aus wenig möglichst viel», sagt sein Sohn.

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