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Ein Missverständnis namens Fred

Bisweilen könnte man meinen, Brasiliens Stürmer Fred sei an der WM nur dafür zuständig, seine Teamkollegen nach Toren zu umarmen. Doch ist der Mann mit dem Schnauzbart wirklich so schlecht?

«Er zieht die Mannschaft runter»: Fred ist in den Augen des früheren englischen Starstürmers Alan Shearer ein kapitaler Missgriff.
«Er zieht die Mannschaft runter»: Fred ist in den Augen des früheren englischen Starstürmers Alan Shearer ein kapitaler Missgriff.
Reuters
Am Boden: Diese Aufnahme aus dem Viertelfinal gegen Kolumbien ist typisch für Freds bisherige WM-Auftritte.
Am Boden: Diese Aufnahme aus dem Viertelfinal gegen Kolumbien ist typisch für Freds bisherige WM-Auftritte.
Keystone
«Unentbehrlich»: In Trainer Luiz Felipe Scolari hat Fred einen wichtigen Fürsprecher.
«Unentbehrlich»: In Trainer Luiz Felipe Scolari hat Fred einen wichtigen Fürsprecher.
Keystone
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Stimmen die vernichtenden Kommentare der Experten, müsste Brasiliens Stürmer Fred am Dienstagabend gegen Deutschland eigentlich gar nicht erst auf den Rasen des Estadio Mineirao in Belo Horizonte traben. Kein Spieler der Seleção geniesst so wenig Kredit wie der 30-Jährige von Fluminense Rio de Janeiro. «Brasilien spielt eigentlich zu zehnt», spottet der frühere englische Internationale Alan Shearer, und Tostão, einer der Weltmeister von 1970, sagt in einem Interview mit dem «Kicker», Fred sei «in der Summe ein schwacher Spieler». «Eigentlich», so der einstige Weltklasse-Mittelstürmer, «ist er von der Klasse her kein Spieler für eine Seleção, schon gar nicht bei einer WM. Was kann er schon? Er hat einen kleinen Aktionsradius und spielt sehr statisch.»

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