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Johannes JegerlehnerEin vergessener Poet der schweizerischen Alpendichtung

Johannes Jegerlehners Bücher, einige davon schrieb er im Gletscherdorf Grindelwald, sind geprägt von naturromantischen Vorstellungen. Am Freitag jährt sich sein Geburtstag zum 150. Mal.

Johannes Jegerlehner als 64-Jähriger in seinem Chalet Montana in Grindelwald im Jahr 1935, zwei Jahre vor seinem Tod.
Johannes Jegerlehner als 64-Jähriger in seinem Chalet Montana in Grindelwald im Jahr 1935, zwei Jahre vor seinem Tod.
Foto: Keystone

Als Sohn des Gefängniswärters auf dem Schloss in Thun wurde Johannes Jegerlehner am 9. April 1871 geboren. Er liess sich zum Lehrer ausbilden und unterrichtete in Lyss und Hofwil. Er studierte Geschichte, italienische Sprache und Literatur und schloss seine universitäre Ausbildung zuletzt als Doktor der Philosophie ab.

Darauf wurde er als Deutschlehrer ans städtische Gymnasium Bern berufen. Seine weiteren Studien in Volkskunde und Geografie brachten ihn mit Sagen aus dem Wallis in Berührung. Er wurde zum Sammler von Märchen und Sagen und durch seine Erfindungsgabe auch zum Verfasser von Geschichten unter Einbezug historischer Begebenheiten.

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