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Städtische WahlenEin Viertel hat schon gewählt

Die Stimmbeteiligung dürfte bei den städtischen Wahlen in einer Woche hoch sein. Bis Freitag wählten bereits 26 Prozent der Berechtigten brieflich.

Bleibt Reto Nause (zweiter von rechts) der einzige Nicht-Linke in der Berner Stadtregierung? Die Entscheidung fällt am kommenden Sonntag.
Bleibt Reto Nause (zweiter von rechts) der einzige Nicht-Linke in der Berner Stadtregierung? Die Entscheidung fällt am kommenden Sonntag.
Foto: Raphael Moser

Das jüngste Beispiel ist Biel: In der Uhrenstadt wurden vor zwei Monaten Regierung und Parlament neu bestellt. Rot-Grün bestätigte nicht nur die Mehrheit in der Regierung, sondern holte sie sich auch im Parlament zurück. Einer der Gründe: Die Wahlbeteiligung lag deutlich höher als vier Jahre zuvor, die Mobilisierung der Linken hatte funktioniert.

In der Stadt Bern verteidigt das Rot-Grün-Mitte-Bündnis am kommenden Sonntag die 4:1-Mehrheit im Gemeinderat. Zustande kam diese am 27. November 2016, weil der furiose Wahlkampf ums Stadtpräsidium zwischen Alec von Graffenried (GFL) und Ursula Wyss (SP), aber auch die gleichentags angesetzte nationale Atomausstiegsinitiative viele Leute an die Urne lockten. Die hohe Wahlbeteiligung von 53 Prozent begünstigte die Linke, aber auch Jungparteien wie die Juso oder die jungen Grünliberalen.

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