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LeserreaktionenEinkaufszeiten nur für Senioren

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Hamsterkäufe: In Zeiten des Coronavirus an der Tagesordnung. Ein Unding.
Hamsterkäufe: In Zeiten des Coronavirus an der Tagesordnung. Ein Unding.
Marc Dahinden

Zum Coronavirus

Und ein Dominoeffekt entsteht

Die Personen, die Hamsterkäufe tätigen, sind sich offensichtlich nicht bewusst, dass sie dadurch andere unfreiwillig prellen, die einzelne Packungen oder Artikel kaufen möchten, weil diese so vor leeren Regalen stehen und gezwungenermassen auch anfangen müssen, auf Vorrat zu kaufen, um nicht leer auszugehen. Ein Dominoeffekt entsteht.

Patrick Barisi, Spiegel


Einkaufszeiten nur für Senioren

Senioren ab 65 Jahren müssen auch noch Lebensmittel einkaufen können, wenn sie niemanden dafür haben. ­Warum gibt es nicht spezielle Einkaufszeiten für Senioren (zum Beispiel nachmittags von 14 Uhr bis 17 Uhr)? Somit würde sich die Ansteckungsgefahr durch jüngere Leute erheblich reduzieren.

Peter Zbinden, Köniz


Zwischen Verunsicherung und Hoffnung

2500 Tote hat das Bundesamt für Gesundheit bei der Grippewelle 2015 gezählt. Im Sommer kamen bei der Hitzewelle noch 500 Tote dazu. Die gängigen Vorsichtsmassnahmen wurden getroffen. Keine Überreaktion, man hat das Ganze gelassen hingenommen. Was ist 2020 anders? Das radikale Vorgehen der chinesischen Regierung in der Millionenstadt Wuhan hat auf der ganzen Welt einen gewaltigen Eindruck hinterlassen und zu einer totalen Überreaktion geführt. Schulen werden geschlossen und die Wirtschaft auf den Kopf gestellt, viele Betriebe bangen um ihre weitere Existenz, die Bevölkerung ist total verunsichert. Die negativen Meldungen rund um die Uhr, in Radio, TV und Print, tragen ihren Teil dazu bei. Immerhin war nun zu lesen, dass Daniel Koch eine leichte Besserung festgestellt hat. Ein Lichtblick. Hoffentlich kehrt das normale Leben, ohne allzu grossen Schaden erlitten zu haben, bald wieder zurück.

Hans Hofer, Zollikofen