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Kopf des Jahres: Urs KesslerEr hat es geschafft

Die V-Bahn ist ein Jahrhundertprojekt mit vielen Beteiligten. Aber ohne Urs Kessler wäre das 470-Millionen-Vorhaben nicht realisiert worden.

Jungfraubahn-Direktor Urs Kessler an der neuen Haltestelle Rothenegg der BOB, einem weiteren Eckpfeiler des Projekts V-Bahn.
Jungfraubahn-Direktor Urs Kessler an der neuen Haltestelle Rothenegg der BOB, einem weiteren Eckpfeiler des Projekts V-Bahn.
Foto: Bruno Petroni

Es ist geschafft. Urs Kessler hat es geschafft. Mit der Eröffnung des Eiger-Expresses ist die V-Bahn vollendet. Die hochmoderne 3S-Bahn mit Gondel für 28 Personen ist das Herzstück des Projekts, das aber viel umfangreicher ist. Da ist weiter der rechte «Arm» des V, die neue Männlichenbahn, eine neue Haltestelle für die Berner-Oberland-Bahn BOB und die Erneuerung des Rollmaterials von Jungfrau- und Wengernalpbahn.

Insgesamt Investitionen von 470 Millionen Franken. Eine unglaubliche Summe, die die Jungfraubahn-Gruppe aus eigener Kraft finanziert. Einzig, wo es um die öffentliche Erschliessung ging, beteiligte sich die öffentliche Hand. Eine herausragende Leistung. Schon bevor die aktuelle Pandemie die Situation verschärfte, fielen Bergbahnen sonst eher auf, weil sie bei der Öffentlichkeit die hohle Hand machten, damit diese Investitionen oder gar den Betrieb mitfinanzierten. Andernorts mussten auch schon Privatpersonen einspringen.

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