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Coronavirus und AsylwesenEröffnung der Asyl-Rückkehrzentren aufgeschoben

Die geplanten Asyl-Rückkehrzentren im Kanton Bern werden vorerst nicht eröffnet. In bestehenden Unterkünften soll derweil mehr Platz geschaffen werden.

Die Asylunterkunft Eschenhof in Gampelen ist eines der Gebäude, das in ein Rückkehrzentrum umgenutzt werden soll.
Die Asylunterkunft Eschenhof in Gampelen ist eines der Gebäude, das in ein Rückkehrzentrum umgenutzt werden soll.
Foto: Adrian Moser

Wegen des Coronavirus verzichtet der Kanton Bern vorerst darauf, Asylsuchende mit rechtskräftigem Wegweisungsentscheid in spezielle Rückkehrzentren zu bringen. Diese Zentren werden vorerst nicht eröffnet.

Wie die kantonale Sicherheitsdirektion am Mittwoch mitteilte, wird der Kanton vielmehr zusätzliche Asylunterkünfte eröffnen. Dies, um die Belegung in den aktuell fast voll ausgelasteten Asylunterkünften zu vermindern. Dort wird also mehr Platz geschaffen. Die Standorte der neu eröffneten Unterkünfte will sie so rasch wie möglich bekanntgeben.

Bereits am 18. März hat der Kanton in der Gemeinde Gampelen die Unterkunft Eschenhof in Betrieb genommen. Dort kann der Kanton verletzliche Asylsuchende angemessen unterbringen. Diese Unterkunft ist eines der Gebäude, welche ab 1. April als Rückkehrzentrum hätten dienen sollen.

SDA