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«Balotelli schlug mir in die Beine»

Ivan Rakitic spielte beim 1:1 von Kroatien gegen Italien durch. Doch der Ex-Basler verursachte jenen Freistoss, der Pirlo die Führung ermöglichte.

Verhängnisvoll: Ivan Rakitic und sein Mannschaftskollege Ognjen Vukojevic bringen Mario Balotelli zu Fall.
Verhängnisvoll: Ivan Rakitic und sein Mannschaftskollege Ognjen Vukojevic bringen Mario Balotelli zu Fall.
Keystone
Dirigent: Ivan Rakitic hat in der Mannschaft eine wichtige Position, hier reagiert er im Spiel gegen Irland.
Dirigent: Ivan Rakitic hat in der Mannschaft eine wichtige Position, hier reagiert er im Spiel gegen Irland.
Keystone
Kennt den spanischen Fussball: Als Spieler vom FC Sevilla ist die bevorstehende Begegnung mit Spanien etwas Besonderes.
Kennt den spanischen Fussball: Als Spieler vom FC Sevilla ist die bevorstehende Begegnung mit Spanien etwas Besonderes.
Keystone
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Ivan Rakitic, ein 1:1 gegen Italien, wie beurteilen Sie das Spiel?

Die erste Halbzeit gehörte eher den Italienern, in der zweiten lagen die Vorteile auf unserer Seite. In den letzten 15, 20 Minuten ist den Italienern ein wenig die Luft ausgegangen, da hätten wir noch mehr Druck machen können. Aber insgesamt können wir mit dem 1:1 leben.

Wie sehen Sie Ihre Leistung? Sie hatten im Vergleich zum ersten Spiel gegen Irland defensiv wesentlich mehr zu tun.

Es ist klar, dass man gegen den Weltmeister von 2006 defensiv mehr gefordert ist. Ich bin im Grossen und Ganzen zufrieden. Es war wieder ein gutes Spiel von mir, auf dem sich aufbauen lässt.

Beim Gegentor hatten Sie Pech. Zuerst machten Sie das Foul an Mario Balotelli, und nachher flog der Ball knapp über Ihren Kopf hinweg ins Tor.

Ich weiss nicht, ob es ein Foul war. Ich stand nur dort, und er schlug mir in die Beine. Der Schiedsrichter hat so entschieden, das muss ich akzeptieren. Nachher sprangen wir alle drei auf, wobei ich den Ball wohl mit dem Kopf leicht berührte. Ob er sonst auch rein oder noch genauer in die Ecke gegangen wäre, weiss ich nicht. Aber das ist Fussball, das kann man nicht ändern. Pirlo hat es gut gemacht.

Spanien und Italien galten vor dem Turnier als die Favoriten in der Gruppe. Nun mischt Kroatien mit den beiden um den Gruppensieg mit. Sind Sie überrascht?

Wir haben eine sehr junge, talentierte und hungrige Mannschaft, das habe ich schon vor dem Turnier gesagt. Aber wir müssen weiter Vollgas geben, dann besitzen wir auch die Fähigkeiten, etwas zu erreichen.

Nun spielen Sie gegen Welt- und Europameister Spanien. Was erwarten Sie für eine Partie am Montag?

Zuerst müssen wir uns ausruhen und zu Kräften kommen. Es wird ein sehr schwieriges Spiel, denn Spanien ist das beste Team der Welt. Gerade im Mittelfeld sind die Spanier sehr stark besetzt. Aber die Partie muss auch zuerst gespielt werden. Ich bin überzeugt, dass wir etwas reissen können.

Sie selber spielen ja beim FC Sevilla in der Primera Division. Ist für Sie die Partie etwas Besonderes?

Klar ist das Spiel etwas Spezielles für mich. Mit Negredo und Navas spielen zwei Kollegen von mir bei Spanien, mit ihnen habe ich auch schon telefoniert. Aber eigentlich interessieren sie mich momentan nicht. Wir alle müssen derzeit unseren eigenen Weg gehen.

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