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«Sie können uns nicht vertreiben, das ist illegal»

Die Protestbewegung um Julija Timoschenko belagert die Euro-Fanzone von Kiew mit einer imposanten Zeltmeile. Allen Widerständen zum Trotz stehen die Demonstranten offenbar kurz vor dem grossen Durchbruch.

«Wir wollen das Regime und die Diktatur loswerden»: Katerina ist eine von vielen jungen Studenten, die in der Ukraine gegen die Korruption ankämpfen.

Wer auf der teuersten Strasse der Ukraine promeniert, kann sich dem Bild nicht entziehen: Rund 3o grosse Zelte stehen auf dem Boulevard in Reih und Glied. Auf den ersten Blick sieht das Camp im Herzen von Kiew wie ein Lazarett aus. Es steht symbolisch für den Umgang des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch mit der Ex-Regierungschefin Julija Timoschenko, die vor gut einem Jahr inhaftiert wurde, was sogleich eine Protestbewegung heraufbeschwor. «Wir wollen mit diesem Zeltlager Europa auf die Missstände in der Ukraine aufmerksam machen», sagt Katerina, die das Regime und die Diktatur in ihrer Heimat loswerden will.

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