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Standfussball in Perfektion

England und Frankreich zeigen ein mässiges Spiel. Beide schiessen je ein Tor – aber nicht mehr.

Ein Spiel zum Vergessen: Frankreichs Coach Laurent Blanc (l.) und Frank Ribéry.
Ein Spiel zum Vergessen: Frankreichs Coach Laurent Blanc (l.) und Frank Ribéry.
Reuters
«Allez les Bleus!»: Französische Fans im Donbass-Stadion von Donezk.
«Allez les Bleus!»: Französische Fans im Donbass-Stadion von Donezk.
Reuters
Französische Antwort nach neuen Minuten: Samir Nasri feiert seinen Treffer.
Französische Antwort nach neuen Minuten: Samir Nasri feiert seinen Treffer.
Reuters
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Joleon Lescott brachte England nach einer halben Stunde in Führung. Es sollte der einzige Schuss auf Lloris Tor bleiben. Der Innenverteidiger traf per Kopf nach einer Freistossflanke seines Captains Steven Gerrard. Lescott hatte sich im Luftduell mit Alou Diarra durchgesetzt.

Das englische Team konnte aber den knappen Vorsprung nicht lange verteidigen. Neun Minuten später glich Samir Nasri aus. Der Mittelfeldspieler war mit einem strammen Schuss aus rund 17 Metern Torentfernung erfolgreich. Englands Goalie Joe Hart, ebenfalls bei Manchester City unter Vertrag, hatte das Nachsehen.

Schwächste Partie der bisherigen EM

Die Engländer dürften mit dem einen Punkt eher zufrieden sein. Sie hatten im Vorfeld der EM wegen zahlreichen Personalproblemen nicht mehr viel Kredit genossen. Mit kämpferischen Mitteln gelang es ihnen, dem französischen Team Widerstand zu leisten. Frankreich - seit nunmehr 22 Spielen ohne Niederlage - wird sich steigern müssen, um der Rolle des Geheimfavoriten gerecht zu werden. Beide Teams wirkten im Aufbau recht behäbig, agierten jeweils mit zwei Abwehrketten am Strafraum und es fehlte an Überraschungsmomenten und zündenden Ideen.

Die ganze zweite Halbzeit mussten die Zuschauer ein zähflüssiges Spiel über sich ergehen lassen. Beide Teams zeigen die bisher schwächste Partie der Europameisterschaft. Für Englands Nationalcoach Roy Hodgson war er die erste Partie an einer EM. Er hatte zwar die Schweiz an die Endrunde 1996 geführt, überliess dann aber seinen Platz am Turnier dem Portugiesen Artur Jorge.

si/ot

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