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Rooney beendet ukrainischen Traum

Englands Stürmerstar Wayne Rooney schiesst England beim 1:0 gegen die Ukraine in Gruppe D auf Platz 1. Ein blasses Frankreich muss sich Schweden 0:2 beugen.

Ukraine biss auf englischen Granit: Stürmer Marko Devic gegen Englands Joleon Lescott.
Ukraine biss auf englischen Granit: Stürmer Marko Devic gegen Englands Joleon Lescott.
Reuters
Venit, vidit, vicit: Englands Wayne Rooney trifft.
Venit, vidit, vicit: Englands Wayne Rooney trifft.
Reuters
Kunstvolles Tor: Schwedens Zlatan Ibrahimovic trifft zum 1:0.
Kunstvolles Tor: Schwedens Zlatan Ibrahimovic trifft zum 1:0.
Reuters
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England beendet dank des 1:0 gegen die Ukraine die Gruppe D auf Platz 1. Jedoch tat sich das Team von Roy Hodgson gegen die couragierten Gastgeber in der ersten Halbzeit schwer. Vielmehr versuchten die Engländer die offensiv chaotisch vorstürmenden Ukrainer mit möglichst wenig Aufwand in Schach zu halten.

Die von England vorgetragenen Offensivaktionen waren meist nur dann gefährlich, wenn Rooney gesucht wurde. So verpasste er in der 28. Minute das Führungstor mit seinem Kopfball nur knapp.

Unmittelbar nach der Pause profitierte Rooney aber von einem Torhüterfehler: Andrej Pjatow liess eine leicht abgefälschte Flanke von Steven Gerrard durchrutschen, so dass der englische Topstürmer nur noch einnicken musste. Rooney meldete sich somit erfolgreich im EM-Turnier an, nachdem er die ersten beiden Spiele wegen einer Sperre verpasst hatte.

Ukraine glücklos vor dem Tor

Die Ukraine, bei welcher der bisher einzige Torschütze Andrej Schewtschenko wegen einer Verletzung erst in den letzten zwanzig Minuten zum Einsatz kam, hatte anschliessend mehrere gute Ausgleichschancen. So scheiterte beispielsweise Andrej Jarmolenko mit einem satten Schuss am starken Goalie Joe Hart.

Einmal monierten die Ukrainer sogar ein Tor, als Englands Verteidiger John Terry einen Schuss von Marko Devic wohl erst hinter der Torlinie zurück ins Feld spedierte. England blieb somit auch im elften Wettbewerbsspiel in Serie ungeschlagen, während die Ukraine in Donezk den Platz auch in ihrem siebten Länderspiel nicht als Sieger verliess.

Frankreich überzeugt nicht

In den Viertelfinals steht auch Frankreich trotz des 0:2 gegen das schon vorher ausgeschiedene Schweden. Im Wissen, den Viertelfinal auch mit einer knappen Niederlage erreichen zu können, traten die Franzosen nonchalant auf. Bei den Schweden war hingegen nichts vom Blues nach dem vorzeitigen Out zu spüren und sie suchten erfrischend den Weg nach vorne.

Den goldenen Treffer erzielte schliesslich der streitbare Superstar Zlatan Ibrahimovic, der sein unbestritten riesiges Potenzial mit einer herrlichen Direktabnahme aufblitzen liess. Im Gegensatz zu den ersten beiden Partien brachten die Tre Kronor den Vorsprung diesmal aber über die Runden und kamen durch Sebastian Larsson in der Schlussminute sogar noch zum Doppelschlag und besiegten so Frankreich erstmals seit 43 Jahren wieder. Für Frankreich war die erste Niederlage nach 23 Spielen der Ungeschlagenheit nicht weiter schlimm, stehen sie doch erstmals seit der WM 2006 wieder in einem Viertelfinal.

Durch den Gruppensieg vermeidet England ein Viertelfinalduell mit Welt- und Europameister Spanien und spielt stattdessen am Sonntag in Kiew gegen Italien. Frankreich trifft bereits am Samstag auf Spanien.

si/ot

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