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Von Nidau nach OrpundFahrenden-Gruppe ist umgezogen

Ausländische Fahrende machten letzte Woche auf dem Expo-Areal zwischen Nidau und Biel Halt. Nachdem die beiden Städte ein Ultimatum zum Verlassen des Platzes gestellt hatten, befindet sich die Gruppe nun in einer Schleife des Autobahnanschlusses in Orpund.

Rund 30 Wagen zogen am Freitag von Nidau nach Orpund (Symbolbild).
Rund 30 Wagen zogen am Freitag von Nidau nach Orpund (Symbolbild).
Foto: iStock

Die ausländischen Fahrenden, welche sich am 16. Mai auf dem Expo-Areal an der Grenze von Biel zu Nidau niederliessen, haben dieses Gelände am vergangenen Freitag verlassen. Nun befindet sich die Gruppe mit ihren rund 30 Wagen in Orpund.

Wie die Nidauer Gemeinderätin Sandra Friedli am Montag auf Anfrage sagte, verliessen die Fahrenden das Expo-Gelände ohne weiteren Druck von aussen.

Am 18. Mai hatten die Behörden von Nidau und Biel in einer gemeinsamen Mitteilung bekanntgegeben, sie hätten den Fahrenden ein Ultimatum gestellt. Der Aufenthalt auf dem Expo-Gelände sei illegal. Das Ultimatum lief am (heutigen) Montag ab.

In Orpund haben sich die Fahrenden innerhalb einer Schlaufe des A5-Autobahnanschlusses niedergelassen, wie Gemeindepräsident Jürg Räber auf Anfrage bekanntgab. Die Gemeinde werde sich mit dem Landbesitzer Kanton Bern und der Kantonspolizei besprechen, sagte Räber weiter. Ziel sei, die Fahrenden innert nützlicher Frist zum Weiterziehen zu bewegen.

SDA/flo

1 Kommentar
    Nathan

    Soweit ich das als direkter Nachbar des Expogeländes beurteilen kann, war das eine Gruppe Fahrender die überhaupt keine Probleme machte. Die hätte man jetzt ruhig dort lassen können. So könnte auf jeden Fall keine andere Gruppe die sich allenfalls nicht korrekt verhalten würde verhindert werden 😉