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Leserreaktionen«Fazit: keine öffentliche Entwicklungshilfe mehr»

Leserinnen und Leser äussern sich zu aktuellen Themen. Unter anderem zur Entwicklungshilfe in Uganda.

Der DEZA-Hauptsitz  in Bern: Wie viel nützt die Entwicklungshilfe?
Der DEZA-Hauptsitz in Bern: Wie viel nützt die Entwicklungshilfe?
Franziska Scheidegger

Zu Geldern für Länder wie Uganda, wo Opposition niedergeschlagen wird

Der Artikel zeigt einmal mehr auf, dass Entwicklungshilfe mehr schadet als nützt; meistens hilft sie nur korrupten und gewalttätigen Diktatoren, die ihr Volk unterdrücken. Länder wie Chile, Malaysia oder Taiwan, die nicht mit Geldern aus dem Norden überschwemmt wurden, stehen in jeder Beziehung viel besser da als Tansania, Uganda oder Haiti. Fazit: Ausser grosszügiger Nothilfe und Unterstützung der Flüchtlinge vor Ort keine öffentliche Entwicklungshilfe mehr und die eingesparten Gelder für die Armutsbekämpfung in der Schweiz, besonders in der Coronakrise, und die Sanierung der AHV einsetzen. Ruedi Horber, Niederscherli

Ich habe noch nie, wirklich noch nie einen Medienbericht gelesen, in dem die DEZA oder NGOs zugegeben hätten, dass eines ihrer Projekte langfristig ein Misserfolg gewesen sei. Es wäre doch die primäre Aufgabe der DEZA und der NGOs, die Bevölkerung über den langfristigen Erfolg oder halt auch den Misserfolg ihrer Entwicklungsprojekte zu informieren. Immerhin verfügt das DEZA über ein Milliardenbudget an öffentlichen Mitteln. Alex Schneider, Küttigen

Link zum Artikel: «Entführt, erschossen, verscharrt»

Zu «Das VBS gibt Millionen im Dunkeln aus»

Ich war bis vor rund acht Jahren an einer mittelgrossen Informatikschule beteiligt und habe die im Artikel angeprangerte Firma Global IT in wesentlich positiverer Erinnerung, als im Artikel dargestellt. Besitzer Spiros Lekatsas verfügt unbestrittenermassen über sehr reiche Branchenerfahrung und seine Firma hat unseren Schulungsraum zweimal nicht nur dank attraktiven Preisen, sondern auch dank gutem Service und Termintreue komplett ausrüsten dürfen. Die Firma und ihre Besitzverhältnisse sind übrigens transparent. Dass ihn die Konkurrenz als düsteres Phantom darstellt, dürfte wohl eher damit zu tun haben, dass er sich halt um seine Kunden und ihre Bedürfnisse kümmert, statt an Branchenanlässen über Preise und Projekte zu taktieren? Dass ein Unternehmer seines Formats sich noch persönlich an der Front engagiert, ist leider selten und sollte nicht derart negativ dargestellt werden. Kurt Nussbaum, Suberg

Zu «Was ‹Black Lives Matter› bewirkt»

Der Artikel greift ein Thema auf, das längstens erledigt ist oder ewig weitergehen wird. Diskriminierungen von Minderheiten, Andersdenkenden und -aussehenden ist out, passé und nicht länger zu akzeptieren. Das unrühmliche Kapitel der Geschichte sollte endlich abgeschlossen sein. Auch eine gewisse «Retourkutsche» war zu erwarten und hat stattgefunden. Leider haben die Diskriminierten nichts gelernt, sie drehen den Spiess jetzt unendlich um. «Black lives matter» schliesst die Anderen aus. «All lives matter» muss die Devise sein. Aber eben, dazu muss man zu Ende denken können. Idee-Umsetzung-Nachhaltigkeit ist auch eine Dreifaltigkeit. Mark Gasche, Kirchberg