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Corona-Hilfe im Kanton BernFirmen müssen Härtefallgesuche nochmals einreichen

Der Kanton Bern muss seine Härtefallhilfe den neuen Bundesregeln anpassen. Dafür fliesse das Geld dann unkomplizierter, versichert die Wirtschaftsdirektion.

Seit Mitte Dezember sind die Restaurants wegen Corona wieder geschlossen. Ihre Reserven schmelzen wie Schnee im Regen.
Seit Mitte Dezember sind die Restaurants wegen Corona wieder geschlossen. Ihre Reserven schmelzen wie Schnee im Regen.
Foto: Christian Pfander

Es war als Lichtblick gedacht: Ab dem 4. Januar konnten an der Pandemie leidende Berner Unternehmen Gesuche für Härtefallhilfe einreichen. Das löste nicht nur Freude aus. Insbesondere aus der Berner Gastronomie ertönte ein Aufschrei: Die Onlinegesuchsformulare seien kompliziert. Bezugsregeln des Bundes wie diejenige, dass erst ab einer Umsatzeinbusse von 40 Prozent Geld fliesse, seien zu starr. Andere Kantone seien schneller und unkompliziert unterwegs.

Nun müssen die an einer Schliessung oder an Einbussen leidenden Berner Unternehmen zur Kenntnis nehmen, dass sie noch etwas länger warten müssen. Wie die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons (WEU) mitteilt, ist das eben erst angelaufene Härtefallprogramm nämlich «kurzzeitig sistiert».

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