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«Ich erhalte Todesdrohungen»

In seinem ersten Interview erzählt Whistleblower Rui Pinto, warum er die Football Leaks publizierte – und wie er mit Fussfesseln lebt.

Mit Rui Pinto sprachen Rafael Buschmann, Yann Philippin und Michael Wulzinger
Angewidert vom «schmutzigen Fussballgeschäft»: Rui Pinto in seiner Wohnung in Budapest. Video: Tamedia mit Material des NDR

Budapest, VII. Bezirk. Das Portal, das in den Hinterhof eines Altbaus führt, lässt sich nur mit einem Zugangscode öffnen. Das Treppenhaus ist zugig und dunkel, im zweiten Stock versperrt ein Gittertor den Weg zur Wohnungstür.

Hier wohnt er, der Whistleblower der Football Leaks, der seit zwei Wochen unter Hausarrest steht. Der Mann, der drei Jahre lang als Phantom unter dem Decknamen «John» das Fussballbusiness erschütterte. Sein bürgerlicher Name: Rui Pinto. Der 30-jährige Portugiese wartet auf die Entscheidung eines ungarischen Gerichts, ihm droht die Abschiebung nach Portugal.

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