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YB-Debütant Fabian RiederFrech und abgebrüht – als wäre er schon immer da gewesen

18 Jahre alt ist Fabian Rieder. Gegen Servette darf der Captain der Berner U-21-Mannschaft erstmals in der Super League ran und überzeugt dabei mit seiner reifen Leistung.

Reife Leistung: Fabian Rieder verzeichnet bei seinem Debüt in der Super League die meisten Ballgewinne aller YB-Spieler.
Reife Leistung: Fabian Rieder verzeichnet bei seinem Debüt in der Super League die meisten Ballgewinne aller YB-Spieler.
Foto: Pascal Muller (Freshfocus)

Spätestens nach acht Minuten dürfte sich das Publikum im Stade de Genève erstmals fragen: Wer ist bloss die Nummer 60 bei YB? Eben hat jener Spieler einen Freistoss herausgeholt – und ihn dann gleich selbst getreten. Der Ball fliegt knapp übers Tor, was freilich nichts am forschen Auftritt des jungen Mannes ändert.

Die 60 gehört Fabian Rieder, ein Name, der bisher wohl nur ausgesprochenen YB-Aficionados geläufig war. Weil der 18-Jährige als Captain der U-21-Mannschaft meist in der 1. Liga spielt. Da mit Christopher Martins, Michel Aebischer und Gianluca Gaudino (leichte Wadenblessur) aber gleich drei zentrale Mittelfeldspieler fehlen, kommt Rieder gegen Servette zu seiner Premiere in der Super League. Seit Donnerstag habe er davon gewusst, erzählt er. Was in ihm doch einiges ausgelöst habe. «Ich war bis am Samstag ziemlich nervös», sagt er lächelnd. Doch die Teamkollegen hätten ihm geholfen, ihm Selbstvertrauen gegeben.

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