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Ein Hoch auf den Nebel

Der Hochnebel drückt manchen Menschen aufs Gemüt. Er hat aber auch poetische Seiten – Würdigung einer verkannten Herbsterscheinung.

Nebelschwaden hängen über dem Zürcher Oberland. Foto: Eddy Risch (Keystone)
Nebelschwaden hängen über dem Zürcher Oberland. Foto: Eddy Risch (Keystone)

Der kleine Arm ist durchgestreckt, die Handfläche nach oben gerichtet, die ­Augen beschwören den gelben Ball am blauen Himmel. «Komm», ruft die Vierjährige, «komm auf meine Hand!» Lange bleibt die Kinderstimme geduldig, der Arm weit ausgestreckt. Dann kippt die Tonlage plötzlich: «Komm, Sonne, bitte, komm. Schnell.» Und schliesslich etwas leiser: «Ich muss jetzt hinunter und möchte dich mitnehmen.» Wenig später fällt die Kabinentür der Zahnradbahn ins Schloss. Durch die Scheibe winkt das Mädchen der Sonne hinterher. Auch noch, als die Kabine im zähen Grau verschwindet.

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