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Dieses Schirmchen rettet Leben

Jeder vierte Mensch hat im Herzen ein Loch. Dieses kann zu Schlaganfällen führen. Trotz Widerständen möchte Spezialist Bernhard Meier möglichst viele Öffnungen verschliessen.

Bernhard Meier, Chefkardiologe am Inselspital Bern, zeigt das Schirmchen, das ins Herz implantiert wird. Foto: Raffael Waldner (13 Photo)
Bernhard Meier, Chefkardiologe am Inselspital Bern, zeigt das Schirmchen, das ins Herz implantiert wird. Foto: Raffael Waldner (13 Photo)

Dieses Schirmchen rettet Leben, das steht für Bernhard Meier ausser Frage. Implantiert ins Herz, vermag es Schlaganfälle, Herzinfarkte und vieles mehr zu verhindern – wie häufig, ist allerdings hochumstritten. Der Chefkardiologe am Inselspital Bern leitet das Zentrum, welches die Schirmchen weltweit am meisten einsetzt, und ist einer der frühsten und vehementesten Verfechter der Methode. Er hat selbst seine drei erwachsenen Kinder und ihre Partner davon überzeugt, sich mittels Ultraschall abklären zu lassen. Zwei von ihnen tragen nun vorsorglich ein Schirmchen im Herzen. «Es gibt keinen einfacheren und ungefährlicheren Eingriff der invasiven Kardiologie», sagt Bernhard Meier.

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