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Sturmgewehr statt TV

Eigentlich hatte Seth Horvitz im Internet nur einen Fernseher bestellen wollen. Doch dann bekam er dicke Post.

Kann wirklich nicht der Kategorie Unterhaltungselektronik zugerechnet werden: Sturmgewehr.
Kann wirklich nicht der Kategorie Unterhaltungselektronik zugerechnet werden: Sturmgewehr.
Keystone

Der Amerikaner bekam eine halbautomatische Waffe statt eines Flachbildfernsehers geliefert. Er habe sofort die Polizei alarmiert, berichtete Seth Horvitz aus Washington am Mittwoch dem Fernsehsender Fox 5. «Die Beamten waren zuerst etwas perplex, weil sie so etwas noch nie gesehen hatten.» Dann hätten die Polizisten entschieden, dass sie sich um die Waffe kümmern, «weil es illegal sei, wenn ich sie behalte».

Einfach zurückgeben an den Lieferanten gehe auch nicht, erklärten die Polizisten: «Die Waffe darf nicht in einem Auto transportiert werden.» Eigentlich hatte Horvitz über die Website des Internethändlers Amazon ein TV-Gerät bestellt. Ein Polizeisprecher in Washington sagte, es werde untersucht, wie stattdessen die gefährliche Waffe zu Horvitz kam.

Heftige Diskussionen

In den USA wird derzeit wieder heftig über die Waffengesetze im Land diskutiert. In Aurora im Bundesstaat Colorado hatte ein Amokläufer Mitte Juli bei der Premiere des neuen Batman-Films zwölf Menschen getötet und 58 weitere verletzt. Am vergangenen Sonntag stürmte ein Mann im Bundesstaat Wisconsin einen Tempel der Sikh-Gemeinde, wo er sechs Menschen tötete.

SDA

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