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Der Tag der berühmten WM-Debütanten

Robert Lewandowski und Radamel Falcao fieberten dem 6. WM-Tag insbesondere entgegen. Für Wladimir Putin fällt er ins Wasser.

Ist bereit für sein WM-Debüt: Robert Lewandowski tritt mit Polen gegen Senegal an.
Ist bereit für sein WM-Debüt: Robert Lewandowski tritt mit Polen gegen Senegal an.
Bartlomiej Zborowski, Keystone

Mit den Partien Kolumbien – Japan und Polen – Senegal haben heute Dienstag die vier Mannschaften der Gruppe H ihren ersten Auftritt an der WM in Russland. Im Abendspiel ist der Gastgeber gegen Ägypten gefordert. Alle drei Affichen haben es in sich und versprechen daher einen packenden WM-Tag.

Wieder gegen Japan - nun aber mit Falcao

Kolumbien und Japan duellierten sich bereits vor vier Jahren an der WM in Brasilien in der Vorrunde. Die Südamerikaner gingen in Cuiabá als klare Sieger hervor (4:1). Der bei AS Monaco stürmende Radamel Falcao dürfte sein WM-Debüt feiern. 2014 hatte der 32-jährige Captain der Kolumbianer verletzungsbedingt gefehlt.

Die Prinzessin kommt

Die japanische Prinzessin Takamado wird ihr Nationalteam gegen Kolumbien in Saransk vor Ort unterstützen. Laut der Nachrichtenagentur Kyodo ist es der erste royale Besuch aus Japan in Russland seit über 100 Jahren.

Polens Fluch vs. Senegals Selbstvertrauen

Mit Robert Lewandowski steht ein weiterer Startstürmer vor seinem ersten WM-Auftritt. 16 Tore gelangen dem 29-jährigen Polen, der bei Bayern München unter Vertrag steht, in der Qualifikation. Die Polen hatten sich 2006 letztmals für eine WM-Endrunde qualifiziert.

Das WM-Unikat

Mit Senegal steht den Polen heute das einzige Team in der Geschichte der WM gegenüber, das nach 90 Minuten noch nie bezwungen werden konnte. Bei der einzigen Teilnahme 2002 überstanden die «Löwen von Teranga» die Gruppenphase ohne Niederlage und scheiterten im Viertelfinal an der Türkei. Ein Golden Goal in der Verlängerung bedeutete damals das Aus.

Hält die Euphorie um den Gastgeber an?

In St. Petersburg wollen die Russen im zweiten Gruppenspiel gegen Ägypten weiter auf der Erfolgswelle reiten, die sie mit dem 5:0 über Saudiarabien im Eröffnungsspiel landesweit ausgelöst haben. Seit 1934 hat kein Gastgeber zum Auftakt mehr so hoch gewonnen. Russland will zum ersten Mal seit Auflösung der Sowjetunion (1991) die Gruppenphase überstehen.

Putin kann nicht

Kaum zu glauben: Russlands Präsident Wladimir Putin wird das zweite Gruppenspiel in seiner Heimatstadt St. Petersburg verpassen. Putin wird sich stattdessen in Minsk mit dem weissrussischen Präsidenten treffen. Dafür ist bekannt, dass sich der 65-Jährige am kommenden Mittwoch im Moskauer Luschniki-Stadion das Spiel zwischen Portugal und Marokko anschauen wird. Wer auch dort sein wird: Der ehemalige Fifa-Präsident Sepp Blatter.

Machts der Oldie?

Im Startspiel gegen Uruguay (0:1) wurde er nicht eingesetzt. Dafür jetzt gegen Russland? Falls, ja, avanciert Ägyptens Keeper Essam El Hadary zum ältesten Spieler, der je an einer WM auflief.

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