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Akanji geniesst Ferien im Nigeria-Trikot

Nach dem WM-Aus erholt sich Innenverteidiger Manuel Akanji auf Ibiza vom Turnier. Ein Feriengruss könnte missverstanden werden.

Manuel Akanji, Sohn eines Nigerianers und einer Schweizerin, hat sich für die Schweiz entschieden. Nun könnte ein Ferienbild falsch verstanden werden.
Manuel Akanji, Sohn eines Nigerianers und einer Schweizerin, hat sich für die Schweiz entschieden. Nun könnte ein Ferienbild falsch verstanden werden.
Walter Bieri, Keystone

Er war einer der besten Schweizer in Russland. Nun erholt sich der junge Winterthurer von den WM-Strapazen auf Ibiza, wie er auf Instagram zeigt. Während in der Schweiz die Doppelbürger-Diskussion hohe Wellen schlägt, sitzt Akanji am Pool und hebt die Füsse ins kühle Nass. Dazu schreibt er «Holidays» und setzt unter anderem die Hashtags «recharching» (er meint wohl recharging, zu Deutsch Erholung) und «oklm».

Der Hashtag «oklm» kommt aus dem Französischen und steht für «au calme», übersetzt Ruhe, Stille oder Gelassenheit. Dazu trägt der nigerianisch-schweizerische Doppelbürger auf dem Bild das Nationaltrikot Nigerias, des Heimatlandes seines Vaters. Beides könnte ihm als Statement zur aktuellen Doppelbürger-Debatte ausgelegt werden. Beides kann aber auch ein normaler Feriengruss eines jungen Fussballers an seine Fans sein.

Für Akanji war es eine lange Saison. Im Winter wechselte er vom FC Basel in die Bundesliga zu Borussia Dortmund, kam in der Rückrunde auf elf Einsätze und zählte als junger Spieler zum Stamm der Schweizer Mannschaft in Russland. Erholung, Ruhe und Stille hat er sich verdient.

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