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Aufstiegskampf der Challenge LeagueGC-Debakel gegen Winterthur, Vaduz darf in die Barrage

Die Liechtensteiner Schützenhilfe wäre da gewesen, doch die Grasshoppers nehmen das Geschenk nicht an: GC verliert gegen Winterthur gleich 0:6 und bleibt zweitklassig.

Grosse Enttäuschung bei GC: Der Rekordmeister bleibt in der Challenge League.
Grosse Enttäuschung bei GC: Der Rekordmeister bleibt in der Challenge League.
KEYSTONE/Ennio Leanza
Jubel hingegen bei Vaduz: Die Liechtensteiner dürfen in die Barrage.
Jubel hingegen bei Vaduz: Die Liechtensteiner dürfen in die Barrage.
KEYSTONE/Urs Flueeler
Trotz der Niederlage in Kriens kämpft Vaduz weiterhin um den Aufstieg in die Super League.
Trotz der Niederlage in Kriens kämpft Vaduz weiterhin um den Aufstieg in die Super League.
KEYSTONE/Urs Flueeler
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Das kleine GC-Fussballwunder, es blieb aus: Und das, obwohl das zweitplatzierte Vaduz bei Kriens unterlag. Tatsächlich verpassten es die Grasshoppers selber, ihren Job zu erledigen. Sie verlieren zuhause gegen Winterthur gleich 0:6 und verpassen somit die Barrage für die Rückkehr in die Super League. Schon vor dem Spiel war die Ausgangslage für den Rekordmeister schwierig: Vaduz musste gegen das seit fünf Spielen sieglose Kriens verlieren, GC mit drei Toren Vorsprung gewinnen.

Und es dauerte keine acht Minuten, bis der Himmel über dem Letzigrund richtig dunkel wurde. Das lag nicht nur am bevorstehenden Platzregen, nein knapp 50 Kilometer südlich erzielte der FC Vaduz beim SC Kriens gerade das 1:0. Fünf Tore trennten GC zu diesem Zeitpunkt also von der Barrage – zwei für Kriens, drei für die Zürcher. Und: Der Rekordmeister bekundete mit Winterthur seine liebe Mühe, kam trotz spielerischer Überlegenheit zu Beginn kaum zu zwingenden Chancen.

Nach der Pause öffnen sich die Schleusen

Obwohl Kriens in der 38. Minute ausglich, schrumpften GCs Hoffnungen noch vor dem Seitenwechsel, als Anas Mahamid nach einem Konter das 1:0 für Winterthur erzielte. Richtig bitter wurde es dann kurz nach der Pause. Innert 25 Minuten kassierte GC fünf weitere Tore, zeigte immer mehr Auflösungserscheinungen. Eine weitere Ohrfeige war für die Grasshoppers, dass Kriens mittlerweile die Partie gedreht und GC somit die Barrage in den eigenen Füssen gehabt hätte.

GC aber nutzte die Gelegenheit auf dem Silbertablett nicht, und Vaduz darf trotz der Niederlage in die Barrage. Auf wen die Liechtensteiner dort treffen, ist noch offen – am Montag entscheidet sich, ob der Gegner Thun oder Sion heisst.

Resultate:

GC – Winterthur 0:6. Kriens – Vaduz 2:1. Schaffhausen – Aarau 2:4. Lausanne – Wil 5:3. Chiasso – Stade-Lausanne-Ouchy 3:1.

Rangliste:

1. Lausanne 36/73. 2. Vaduz 36/64. 3. GC 36/61. 4. Winterthur 36/55. 5. Kriens 36/54. 6. Wil 36/49. 7. Stade-Lausanne-Ouchy 36/42. 8. Aarau 36/41. 9. Schaffhausen 36/32. 10. Chiasso 36/23.