Zum Hauptinhalt springen

Skiweltcup AdelbodenGeister-Genuss für die Geplagten

Toller Sport, Kaiserwetter, Schweizer Podest: Das erste Geisterrennen am Chuenisbärgli hatte alle Skifest-Zutaten. Bis auf die Fans.

Geniessen den seltenen Logenplatz (von links): Dan Stoller, Aaron Spitzli, Lia und Giana Trachsel sowie Benjamin Stoller.
Geniessen den seltenen Logenplatz (von links): Dan Stoller, Aaron Spitzli, Lia und Giana Trachsel sowie Benjamin Stoller.
Foto: Jürg Spielmann

«Wie tönt Adelboden?», fragt Chrigel Graf im Ziel in sein flauschig eingepacktes Mikrofon. Wenn er diesen Satz üblicherweise sagt, jubeln und grölen Tausende im Chor, schwingen dazu Schweizer Fähnchen und skandieren lauthals das «Vogellisi»-Lied. Nicht selten mit schon ausgewachsenen Fahnen. Vom Kafi Güx.

«Es ist traumhaft, wenn man da als Erster runterfahren darf!»

Marc Berthod, TV-Experte und letzter Schweizer Chuenisbärgli-Riesen-Sieger 2008

Am Freitag ist das anders. Graf fragt Obiges die Spiezer Swiss-Ski-Legende Hans Bigler und den Verfasser dieser Zeilen. Er zieht für einmal nicht als Zielraum-Interviewer den Skistars die verbalen Würmer aus der Nase. Oder heizt die Stimmung im Hexenkessel an. Er produziere für den Skiverband einen Podcast und sammle Stimmen im stillen Adelboden, erklärt er. «Stimmung kommt heute keine auf», stellt Bigler derweil fest. Und bedauerts: «Es wäre alles für ein Skifest angerichtet.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.