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LeserreaktionenGeld schützt in Zeiten der Not nicht

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Damit das Tourismus-Jahr nicht noch schlimmer wird, hofft die Branche auf Schweizer Gäste. Im Bild das Bergrestaurant Sillerenbühl bei Adelboden.
Damit das Tourismus-Jahr nicht noch schlimmer wird, hofft die Branche auf Schweizer Gäste. Im Bild das Bergrestaurant Sillerenbühl bei Adelboden.
BOM

Zu «40 Millionen mehr für den Tourismus»

Geld schützt in Zeiten der Not nicht

Die Globalisierung gibt uns weder Hilfe noch Sicherheit in Krisen und Not. Ständiges Reisen bringt neue Gefahren mit sich. Hören wir auf, andere Länder mit unserem Müll zu verschmutzen. Versuchen wir, unsere Schweiz wieder kennen zu lernen. Die vielseitige Schweiz kann unsere Ferien ebenso spannend gestalten. Der Glaube, das Geld schütze uns in Zeiten der Not, erwies sich als falsch. Möge Hilfsbereitschaft auch in guten Zeiten da sein und der Egoismus verschwinden. Versuchen wir, einfacher zu leben und die Schweizer Kultur zu fördern.

Ronald Kocher, Spiegel

Zu «Achtung, fertig, Corona!»

Kluger Einsatz von Ressourcen

Nun ist auch das Militär wieder gut genug zum Helfen. In Diskussionen mit Zivildienstleistenden höre ich immer wieder, sie möchten etwas Sinnvolles machen und ihre Zeit nicht in der Armee vergeuden. Das sind Aussagen von Personen, die ja als diensttauglich ausgehoben wurden. Der Zivildienst wurde eingeführt, damit niemand mehr den Dienst verweigern muss. Nun werden aufgrund der Corona-Krise Sanitäts- und Rettungstruppen mobilisiert. Da ja gerade die Anforderungen für den Zivildienst diskutiert werden, wäre mein Vorschlag: Alle Diensttauglichen, die keinen Waffendienst leisten möchten, werden in ebenjene Sanitäts- und Rettungstruppen eingeteilt. Wer dennoch keinen Dienst leisten will, wird aus der Armee entlassen und wird ersatzabgabepflichtig. Der Zivildienst wäre nur noch für Untaugliche offen. So wäre allen geholfen, und die Gesellschaft müsste nicht krampfhaft Einsätze suchen oder kreieren. Das wäre ein kluger Einsatz von Ressourcen und Bevölkerungsschutz.

Eugen Fink, Melchnau

Zu «Strenge Auflagen für eine Rettung»

Aus Krisen für die Zukunft lernen

Die Corona-Krise sowie die Klimakrise stellen die Menschheit vor riesige Herausforderungen. Wenn wir auf die Wissenschaft hören und frühzeitig handeln, können wir als Gesellschaft angemessen auf solche Krisen reagieren. Im Investitionsprogramm für die Wirtschaft müssen wir zukunftsfähige und klimafreundliche Projekte fördern. Öffentlicher Verkehr, erneuerbare Energien – nicht die Swiss. Umweltfreundliche Projekte sollen gestärkt werden, und klimaschädliche Projekte und Konzerne sollen sozialverträglich abgebaut werden.
Die Regierungen müssen Arbeitnehmenden der Flugbranche ermöglichen, in klimafreundliche Berufe zu wechseln. In der Mobilität müssen Alternativen geschaffen und gefördert werden. Lasst uns etwas aus der Corona-Krise lernen, nämlich wissenschaftlich fundiert und frühzeitig auf Krisen zu reagieren.

Lena Bühler, Bern

Zitat des Tages

«Lasst uns etwas aus der Corona-Krise lernen, nämlich wissenschaftlich fundiert und frühzeitig auf Krisen zu reagieren.»

Lena Bühler, Bern

Zu «Der Bund gab Ende 2018 seine Desinfektionsreserve auf»

Steuerzahler wurden hintergangen

Die Steuerzahler der Schweiz wurden hintergangen. Da kassieren hohe Beamte horrende Gehälter und kommen ihren Pflichten und Aufgaben nicht nach. Die Bevölkerung sollte eigentlich auf die wirtschaftliche Landesvorsorge vertrauen können. Dieses Vertrauen wurde gebrochen. Jetzt ist die Politik gefordert, damit in diesen Bundesämtern zum Rechten geschaut wird. Fristlose Entlassungen sind kein Tabu.

Hans König, Häusernmoos