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Fotovoltaikanlage in Rüdtligen-AlchenflühGemeinde will Solaranlage verkaufen

Der Gemeinderat von Rüdtligen-Alchenflüh will die Fotovoltaikanlage auf der Autobahnüberdachung an das Bundesamt für Strassen verkaufen. Das letzte Wort haben jedoch die Stimmbürger.

Auf einer Fläche von 3000 Quadratmetern befinden sich 780 Module. Die Anlage liefert pro Jahr 200’000 Kilowattstunden, das entspricht einem Strombedarf von 40 Haushalten.
Auf einer Fläche von 3000 Quadratmetern befinden sich 780 Module. Die Anlage liefert pro Jahr 200’000 Kilowattstunden, das entspricht einem Strombedarf von 40 Haushalten.
Foto: Beat Mathys

Seit 2014 ist die Fotovoltaikanlage auf dem Autobahndach in Rüdtligen-Alchenflüh in Betrieb. Nun will die Gemeinde diese verkaufen. «Es ist nicht interessant, Steuergelder zu verschwenden», begründet Gemeinderatspräsident Friedrich Jöhr die Verkaufsabsicht. Denn der Fünfjahresvertrag mit der Abnehmerin, der Genossenschaft Elektra Jegenstorf, ist 2019 ausgelaufen. Somit fiel auch der garantierte Abnahmepreis von 18,8 Rappen pro Kilowattstunde weg. Seither richte sich der Abnahmepreis für Solarstrom nach den Bestimmungen der Elektra, und dieser betrage derzeit rund die Hälfte des vorherigen Preises, so Jöhr.

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