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Zwischenfall in iranischer Atomanlage«Geparden» attackieren Atomprogramm des Iran

Nach dem mutmasslichen Brandanschlag: Die beschädigte Urananreicherungsanlage in Natans (Iran).

Es muss zur Explosion gekommen sein

Bekennerschreiben an die BBC

7 Kommentare
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    Sacha Meier

    Der Gepard (Acinonyx jubatus venaticus) kommt bei den üblichen Verdächtigen eigentlich nur in den Halbwüsten Israel vor (Details vgl. Wikipedia). Damit hätten sich die Urheber des Anschlags meiner Vermutung nach eigentlich geoutet. Es ist durchaus verständlich, dass Israel sehr besorgt ist, falls der Iran einmal über Nuklearwaffen verfügt. Handkehrum ist Israel auch eine de facto Nuklearmacht. Darum werden israelische Militärs und Nachrichtendienstler nach meinen bescheidenen Erfahrungen immer sehr schmallippig, wenn es etwa um das «Kernforschungszentrum Negev» in Dimona geht. Bei einer solchen Bedrohung wird die iranische Führung genug schlau sein, keine Nuklearsprengsätze gegen Israel abzufeuern, weil das ungeschriebene Gesetz des Nuklearkrieges besagt, dass jeder Nuklearangriff auch nuklear vergolten wird. Darum ist meine Einschätzung, dass die politische Lage in der Region mit einer möglicherweise künftigen Atommacht Iran deutlich stabiler wird. Gleichgewicht des Schreckens, nennt sich das. Wie das ganz genau funktioniert, hat schon der Vorgang in Nordkorea gezeigt. Ein, zwei seismographisch bestätigte Atomtests reichten - und die Lust der US-Militärs nach einem Präventivschlag gegen das Land verflüchtigte sich schneller, als Präsident Trump denken konnte.