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Mamablog: Wenn das Kind stirbtGiulianas Schwester wohnt jetzt auf dem hellsten Stern

Wie weitermachen, wenn das Schlimmste eintritt? Ein Gespräch mit einer Trauerbegleiterin und zwei Eltern, die vor einem halben Jahr ihre Tochter verloren haben.

Die Endgültigkeit des Todes ist schwer zu ertragen – und sollte nicht tabuisiert werden: Regenbogen und Blumen an Nerinas Beerdigung.
Die Endgültigkeit des Todes ist schwer zu ertragen – und sollte nicht tabuisiert werden: Regenbogen und Blumen an Nerinas Beerdigung.
Fotos: Katrin Brunner

Am 20. April 2020 stand das Leben der Familie Tuor still. An diesem Morgen ist ihre Tochter Nerina, kurz vor ihrem fünften Geburtstag, gestorben. Zurück bleiben ihre Zwillingsschwester Giuliana, ihre Mutter Michaela und Vater Alain. Sie wussten, dass Nerina sterben wird. Sie war schwer krank, auch wenn man ihr das oft gar nicht angemerkt oder angesehen hat.

Als Nerina wenige Stunden alt war, ist auf der Intensivstation im Kinderspital die Intensivpflegefachfrau Annyett König ins Leben der Tuors getreten. Annyett König ist nicht nur Pflegefachfrau auf der Kinderintensivstation im Inselspital, sondern auch selbständige Familientrauerbegleiterin. Sie weiss aus eigener Erfahrung, wie wichtig Trauerbegleitung ist, vor allem auch für Kinder: Ihr Mann erkrankte an Krebs und vor drei Jahren verloren ihre Kinder, damals 7 und 11 Jahre alt, ihren Vater, und sie ihren geliebten Partner.

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