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Neuer Sportchef des BSV BernGuido Frei steigt bei den Berner Handballern ein

Der BSV Bern hat die vakante Stelle des Sportchefs mit Guido Frei besetzen können. Der Gastronom war bereits bei Suhr Aarau in dieser Funktion tätig.

Guido Frei ist neu Sportchef des BSV Bern
Guido Frei ist neu Sportchef des BSV Bern
Foto: Nick Steinmann/zvg

Guido Frei verfolgte 1985 als 15-jähriger Zuschauer das entscheidende Spiel zwischen dem BSV Bern und Amicitia Zürich, als Martin Rubin für die Berner das entscheidende Tor zum dritten und letzten Meistertitel schoss. «Da habe ich entschieden, selbst Handball zu spielen», schildert der heute 51-Jährige seinen Einstieg in diese Sportart. Nun will er zusammen mit Rubin den BSV zu weiteren Erfolgen führen. Rubin als Trainer, Frei als Sportchef. Sein Vertrag läuft bis 2023.

Nach dreieinhalb Jahrzehnten haben der Gastronom und der BSV damit doch noch zusammengefunden. Frei spielte für den TV Länggasse, war als Schweizer Meister bei Spono Nottwil erfolgreich im Frauenbereich tätig, war Sportchef bei Suhr Aarau, als der Verein in die NLA zurückkehrte. Vor drei Jahren zog er sich aus familiären Gründen vorübergehend aus der Handballszene zurück. «Ich hatte immer wieder Kontakt zum BSV, ein Engagement ergab sich jedoch nie», sagt Frei.

Bis jetzt. Martin Bürki und Pascale Tiefenbach hätten ihn aufgefordert, sich für den freien Posten des Sportchefs zu bewerben. Bürki ist Präsident der Sportkommission und ein ehemaliger Teamkollege beim TV Länggasse, Tiefenbach auf der Geschäftsstelle des Vereins tätig. «Es reizte mich sofort sehr stark, als Sportchef beim BSV einzusteigen», sagt Frei. Nach einem abschliessenden Gespräch auch mit Präsident Peter Röthlisberger sei er in der vergangenen Woche verpflichtet worden.

Restaurant mit 14 Angestellten

«Guido Frei ist ein erfahrener Mann mit einem grossen Netzwerk in der Handballszene», streicht Geschäftsführer Achim Dähler die Qualitäten des neuen Sportchefs hervor. Freis klares Ziel ist es, mit dem BSV endlich einen Titel zu holen. Hauptberuflich führt er in Hindelbank ein für seine Fleischspezialitäten bekanntes Restaurant mit 14 Angestellten. Derzeit ist es wegen des Lockdown geschlossen. «Wir haben frühzeitig Massnahmen wie etwa Kurzarbeit ergriffen», sagt er. «Ich bin zuversichtlich, dass wir die Zeit der Schliessung einigermassen gut überstehen.»

1 Kommentar
    Spielmann1

    Na dann viel Glück und mach dem BSV endlich Beine damit diese nicht immer gegen ende der Tabelle umherdümpln also hopp BSV