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Gurlitt: Kunstmuseum stellt sich seiner Verantwortung

«Wir kämpfen nicht um das Erbe, sondern stellen uns einer moralischen Verantwortung, die mit der Annahme verbunden ist», sagt Marcel Brülhart.

dpa: Bereut das Kunstmuseum Bern inzwischen, das Gurlitt-Erbe angetreten zu haben?

In erster Instanz wurde das Testament für gültig erklärt und auch vor dem OLG kam ein gerichtlich bestellter Gutachter zu dem Schluss, es sei rechtmässig. Was glauben Sie, zu welcher Entscheidung das Gericht letztendlich kommt?

So wertvoll, wie zu Anfang der Affäre Gurlitt kolportiert, ist die Sammlung ja auch nicht...

Führen Sie die Entwicklung in der Schweiz darauf zurück, dass Bern und nicht ein deutsches Museum das Gurlitt-Erbe angetreten hat?

Das Museum hat eine Stelle zur Provenienzrecherche geschaffen für den Umgang mit der Sammlung, die seit nunmehr fast zwei Jahren brach liegt. Gibt es inzwischen auch finanzielle Einbussen?

Gibt es über die Geschichte der Sammlung hinaus überhaupt etwas, das das Kunstmuseum Bern an den Werken interessiert?

Eine geplante Doppel-Ausstellung in Bern und der Bundeskunsthalle in Bonn musste verschoben werden...

Wie soll die Ausstellung aussehen?

Und was soll nach der Ausstellung passieren?

Auf jeden Fall sauber sind die Werke von Mitgliedern der Familie Gurlitt. Wie werden sie mit denen umgehen?

Ist es aus Museumssicht nicht schade, dass inzwischen schon so viel Zeit verstrichen ist? Das ganz grosse Interesse am Fall Gurlitt scheint abgeflaut zu sein.

SDA/mb