Gute Vorbereitung, einige Angeschlagene

Der BSV Bern Muri startet in einer Woche in die Saison 2017/2018. Der neue Trainer Aleksandar Stevic ist mit den Testspielergebnissen zufrieden.

Derzeit nicht im Vollbesitz seiner Kräfte: Tobias Baumgartner machen die Nachwirkungen einer Verletzung zu schaffen.

Derzeit nicht im Vollbesitz seiner Kräfte: Tobias Baumgartner machen die Nachwirkungen einer Verletzung zu schaffen.

(Bild: Andreas Blatter)

Reto Pfister

Die intensive Testspielphase ist vorbei. Innert vierzehn Tragen bestritt der BSV Bern Muri sieben Partien, alle gegen ausländische Gegner. Drei konnten gewonnen werden (zweimal gegen Bregenz/AUT sowie gegen Balingen-Weilstetten II/GER), dazu kam ein Remis (gegen Motor Saporoschje/UKR) sowie drei Niederlagen (gegen Konstanz/GER, Stuttgart/GER und Chambéry/FRA). In der letzten Woche vor dem Saisonstart mit dem Cupsechzehntelfinal bei St. Otmar St. Gallen (27. August) fallen die Trainings deutlich weniger intensiv aus, der Fokus liegt auf taktischen Elementen. Der neue Trainer Aleksandar Stevic ist mit dem Stand der Vorbereitung bis jetzt zufrieden. «Wir haben einige gute Spiele gezeigt, darauf lässt sich aufbauen», sagt der Deutsche.

Partie frühzeitig beendet

Getrübt wird der gute Gesamteindruck dadurch, dass beim BSV derzeit einige Spieler angeschlagen sind. Valentin Striffeler fällt zwei Monate aus, nachdem er sich in einer Testpartie gegen Bregenz eine Meniskusverletzung zugezogen hat. Dies führt dazu, dass Simon Getzmann am rechten Flügel einen Grossteil der Spiele auf dem Feld stehen wird. In Chambéry konnten drei weitere Akteure die Partie nicht beenden. Der Slowene Luka Groff verletzte sich bei einem Duell mit dem gegnerischen Kreisläufer am Knie. Thomas Rathgeb verspürte ein Ziehen in der Wade und wurde sicherheitshalber nicht mehr eingesetzt, Luca Mühlemann erhielt einen Schlag auf diesen Körperteil. Zudem ­leidet Jakub Szymanski an Problemen am Bizeps und Tobias Baumgartner an den Folgen eines Muskelfaserrisses. Sein Körper reagierte auf die hohe Trainingsbelastung nicht wie erwünscht. «Bei ihm bin ich mir nicht sicher, ob er bis zum Cupspiel die nötige Fitness erlangt», sagt Stevic.

Er ist dennoch zuversichtlich, in St. Gallen eine schlagkräftige Mannschaft aufs Feld schicken zu können. «Wir wollen im Cup eine Runde weiterkommen, obwohl wir eine schwere Aufgabe zugelost erhielten», gibt der neue Coach ein klares Ziel vor.

Die Meisterschaft beginnt drei Tage nach dem Cupsechzehntelfinal. Am 30. August empfangen die Berner in der Gümliger Mooshalle den Aufsteiger Endingen.

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