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Kontroverse um RohstoffGutes Palmöl, schlechtes Palmöl

Ein Boykott des Rohstoffes könnte den Menschen in den Anbauländern schaden und auch den Schutz von Umwelt und Klima beeinträchtigen. Ein Freifahrtschein für den intensiven Anbau ist das aber nicht.

Ein Arbeiter bei der Ernte von Palmöl-Früchten in Malaysia.
Ein Arbeiter bei der Ernte von Palmöl-Früchten in Malaysia.
Foto: Zainal Abd Halim (Reuters)

Beim täglichen Einkauf muss man sich entscheiden. Um ein Brotaufstrich mit Schokolade wirbt ein gelbes Schild mit der Aufschrift «palmölfrei». Laut Etikett enthält der Aufstrich stattdessen Raps- und Sonnenblumenöl. Das klingt erst mal gut, denn der Ruf von Palmöl, das unter anderem in Pizza, Putzmitteln und Kosmetik steckt, ist miserabel. Millionen Hektar Regenwald, einst Heimat von Affen, Elefanten und vielen anderen Tieren sowie Pflanzen, wurden für das Öl schon vernichtet und dabei Unmengen Kohlendioxid freigesetzt. Zudem arbeiten die Menschen auf den Plantagen oft unter unwürdigen Bedingungen.

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