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Leserreaktionen«Haben die Bürgerlichen etwa Angst vor ihm?»

Der Bundesrat schlug den SP-Ständerat Christian Levrat als neuen Präsidenten der Schweizerischen Post vor.

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1 Kommentar
    R.M.

    Natürlich haben die Bürgerlichen Angst vor Levrat als Post-VR-Präsident. Weil sie wollen die Post vollständig privatisieren: zuerst mal die Postfinance privatisieren, dann das Briefmonopol vollständig abschaffen, gleichzeitig der Post vorschreiben, dass sie unrentable Poststellen weiter betreiben muss und dann genüsslich zuschauen, wie die Post finanziell ausblutet, bis man noch die letzten Filetstücke an den eigenen Filz verscherbeln kann. Und dann dürfen wir mit Steuergeldern die Mindestversorgung mit Postdienstleistungen auf dem Land finanzieren, damit die bürgerlichen Wählerinnen und Wähler das Spiel weiterhin nicht durchschauen.

    Weil Levrat wird genau gegen diese Privatisierung und schleichende Zerstörung der Post ankämpfen. Darum wird jetzt so viel Wind gemacht. Nicht wegen Filz oder so. Weil beim Filzen kennen sich primär die Bürgerlichen bestens aus.

    Natürlich macht der bürgerliche Filz den SP-Filz (der hier auch mitspielt) nicht wirklich besser, mir wäre auch lieber, wenn die von der öffentlichen Hand zu vergebenden Posten endlich nach Fähigkeiten ausgewählt würden und das Parteibuch bedeutungslos wäre. Aber wem die Post als Service Public am Herzen liegt, der sollte trotzdem froh sein, dass mit Levrat ein mutiger Kämpfer für den Service Public auf diesen Posten berufen wird. Wer lieber "verdiente" und oberfähige Manager wie z.B. diejenigen von der Credit Suisse an seiner Stelle gesehen hätten, ist natürlich enttäuscht.