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Kanterniederlage für BSV BernHeftiger Rückschlag in Kriens

Der zuletzt starke BSV Bern hat bei Kriens-Luzern 19:30 verloren. Es war der erste Nuller nach vier Siegen in Folge.

Tobias Baumgartner (BSV, Mitte) wird von den Kriensern gestoppt. Er war mit fünf Toren noch der beste Berner Werfer.
Tobias Baumgartner (BSV, Mitte) wird von den Kriensern gestoppt. Er war mit fünf Toren noch der beste Berner Werfer.
Foto: Stefan Wermuth

Zuschauer waren beim Spiel zwischen Kriens-Luzern und dem BSV Bern nicht zugelassen. Ein Vorteil war dies für die zuletzt viermal in Folge siegreichen Berner aber nicht, vielmehr zogen sie in der Innerschweiz einen ganz schwachen Tag ein und verloren auch in dieser Höhe verdient 19:30. Bereits zur Pause war die Partie beim Stand von 9:19 zuungunsten der Gäste entschieden. Während sie in der Defensive wenigstens in der zweiten Halbzeit stabiler agierten, passte offensiv wenig zusammen. Immer wieder blieben sie an der kompakten Krienser Deckung hängen. Topskorer Matthias Gerlich fand überhaupt nicht ins Spiel und erzielte keinen Treffer. Der beste der Leistungsträger war noch Captain Tobias Baumgartner (fünf Tore bei sechs Versuchen).

Ein grosser Unterschied war zudem bei den Torhütern festzustellen. Paul Bar war hinter einer starken Krienser Deckung zeitweise kaum zu überwinden, mit einer überragenden Quote von 60 Prozent gehaltener Bälle wurde er zum besten Spieler seines Teams gewählt. Edin Tatar zeigte in der ersten Halbzeit keine einzige Parade, der für ihn kurzzeitig eingewechselte Dominic Rosenberg auch nicht. Der Bosnier wehrte erst in der 39. Minute den ersten Wurfversuch des Gegners ab.

Weil St. Otmar St. Gallen und Suhr Aarau ihre Spiele gewannen, dürfte es für den BSV nun schwierig werden, noch weiter als bis auf Platz 6 vorzustossen. Die Tordifferenz ist mit minus 23 derart schlecht, dass die Berner bei Punktgleichheit hinter ihren Kontrahenten im Tabellenmittelfeld klassiert sein werden.