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Leserreaktionen«Ich bin entsetzt, dass sich die KMUs eine solche Darstellung gefallen lassen»

Leserinnen und Leser äussern sich zu aktuellen Themen. Unter anderem zur Kriegsgeschäfteinitiative.

Schriftzug auf dem Gebäude der Nationalbank in Bern (April 2017). Die Kriegsgeschäfteinitative will, dass die Schweizerische Nationalbank, Stiftungen und Pensionskassen keine Produzenten von Kriegsmaterial mehr unterstützen dürfen.
Schriftzug auf dem Gebäude der Nationalbank in Bern (April 2017). Die Kriegsgeschäfteinitative will, dass die Schweizerische Nationalbank, Stiftungen und Pensionskassen keine Produzenten von Kriegsmaterial mehr unterstützen dürfen.
Foto: Adrian Moser 

Zum Leitartikel «Allenfalls etwas für ein besseres Gewissen»

Oft wird die Schweiz als Musterschülerin in Umweltschutz und Menschlichkeit hochstilisiert. Doch möchte man Betroffene im Ausland vor schädigenden Geschäftspraktiken einzelner Unternehmen mit Sitz in der Schweiz schützen, so wird dieses Schweiz-Bild auf den Kopf gestellt: Plötzlich wird eine Schweiz gezeichnet, deren Überleben abhängig sei von ausbeuterischen Praktiken und minimale Standards der Menschlichkeit, werden zum Luxus erklärt. Offenbar scheut man sich nicht einmal mehr zu suggerieren, dass ein durchschnittliches Schweizer KMU nicht ohne die Verletzung von Menschenrechten und Umweltstandards oder ohne Kriegsmaterialgeschäfte auskomme. Ich bin entsetzt, dass sich so viele der in dieser rufschädigenden Weise instrumentalisierten KMUs eine solche Darstellung gefallen lassen! Jan Schuller, Bern

Zu «Ein Kompromiss für Mensch und Natur»

Die IG Sensegraben setzte sich eigentlich für die Parkplätze Ruchmühle und Sodbach ein. Einmal mehr wird von Schwarzenburg her diktiert was Sache ist. Die Ruchmühle wird mit keinem Wort erwähnt, obschon viele der Unterschriften aus dem Niederteil (sprich Lanzenhäusern) eingegangen sind. Man weiss jedoch seit der Schulschliessung im Moos, Lanzenhäusern, dass Schwarzenburg das Sagen hat und die anderen, ländlichen Gebiete nichts zu sagen haben. Franz Schüpbach, Liebefeld

Zu «Rote Köpfe wegen oranger Banner»

Ja, es ist gut, wenn die Kirchen mit Engagement für das Wohl vieler Menschen in Entwicklungsländern kämpfen. Hilfsprojekte von «Brot für Brüder» sind nur eine Variante. Der Einsatz für geschützte Verhältnisse und Umstände der Menschen in diesen Gebieten ist eine zweite Variante. Es ist leider nur zu offensichtlich, dass die Verhältnisse um Kohlen- , Gold und anderen Minen unangemessen, ungerecht und gefährdend sind. Zu solchen Dingen können und dürfen wir nicht schweigen. Es ist eine Chance, wenn Schweizer Unternehmen in Zukunft in diesen Dingen als Vorbild vorausgehen und andere dazu anspornen, es ihnen gleich zu tun! Klaus Völlmin, Grosshöchstetten

Zu «Franziska Teuscher kommt von links bis rechts unter Druck»

Nicht die erste Pleite, die Franziska Teuscher produziert. Auch die iPad-Beschaffung ist ein Desaster. Oder sie kann sich nicht entscheiden, wie die Mittagsverpflegung unserer Kinder organisiert wird. Gute Bildung ist mir wichtig. Daran denke ich beim Wählen. Onlinekommentar von Jennifer Berger