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Bücher-Boom in der SchweizIm Lockdown sind Ratgeber begehrt

2020 war ein erfreuliches Jahr für den Schweizer Buchhandel. Der Umsatz der Ratgeberliteratur stieg stark, ein anderes Genre wurde deutlich weniger nachgefragt.

Profitierte vom Leseinteresse: Die Buchhandlung «Buch am Platz» in Winterthur.
Profitierte vom Leseinteresse: Die Buchhandlung «Buch am Platz» in Winterthur.
Foto: Andrea Zahler

Wie bewahrt man sich die Work-Life-Balance im Homeoffice? Meditation? Intervallfasten? Oder doch das Buch zur gewaltfreien Kommunikation? Die Ratgeberliteratur hat im letzten Jahr um ein Fünftel zugelegt: Als Remo Largo im November starb, wurden noch einmal viele Erziehungsratgeber verkauft.

Schweizerinnen und Schweizer haben offenbar nach Alternativen gesucht, was zu tun ist, damit die Kinder nicht rund um die Uhr in einen Screen schauen. Lesen wollten auch die Kinder selber, insbesondere auch die Jugendlichen: Die Kinder- und Jugendbuchliteratur hat 2020 auffallend stark zugelegt. Dieser Anstieg um fast 6 Prozent wird sich post-pandemisch aber wohl nicht halten.

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