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Bauen ausserhalb der BauzoneIm Oberland besonders akut

Der Oberländerrat unterstützt die Motion, welche eine Standesinitiative des Kantons Bern zur besseren Nutzung von bestehenden Gebäudevolumen ausserhalb der Bauzone fordert.

Der Oberländerrat diskutierte darüber, wie mit dem Bauvorhaben in der Landwirtschaftszone umgegangen werden soll.
Der Oberländerrat diskutierte darüber, wie mit dem Bauvorhaben in der Landwirtschaftszone umgegangen werden soll.
Foto: Archiv

Der Oberländerrat, der Zusammenschluss der Oberländer Grossräte, hat die Geschäfte der März-Session vorbereitet. Ein grosses Thema war die Motion zur Standesinitiative betreffend Bauen ausserhalb der Bauzone, wie der Rat in einer Mitteilung schreibt. Diese Motion wurde parteiübergreifend von verschiedenen Grossräten aus dem Berner Oberland eingegeben.

«Die anwesenden Berner Oberländer Grossrätinnen und Grossräte waren sich einig, dass es mit diesem Anliegen nicht darum gehen soll, Scheunen und Schöpfe zu nutzen, sondern dass bestehender Wohnraum zeitgemäss, nach den heutigen Anforderungen, genutzt werden kann und auch energetische Verbesserungen möglich sind», heisst es in der Mitteilung. Das Thema sei im Berner Oberland besonders akut, da hier in der Vergangenheit eher Gebäude mit kleinen Volumen gebaut worden und jeweils mit den Bedürfnissen der Bewohner gewachsen seien. «Die Motion zielt darauf ab, dass mit den historisch gewachsenen Strukturen der Bevölkerung auch in Zukunft Entwicklungsmöglichkeiten erhalten bleiben und diese nicht zur Abwanderung gezwungen wird.» Aus diesem Grund sprechen sich die anwesenden Grossrätinnen und Grossräte für die gemeinsame Unterstützung der vorliegenden Motion aus.