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Europas Energiepläne Ja zum Klima – aber für Erdgas gibts Milliarden

Was jetzt, Klimaschutz oder Gasleitung? Rohre für die Nord Stream 2 auf der Insel Rügen.

Erdgasverbrauch müsste sich bis 2030 halbieren

«Es gibt einen riesigen Interessenskonflikt vom Anfang bis zum Ende.»

Pascoe Sabido, Corporate Europe Observatory

Es droht jahrzehntelange Abhängigkeit von Gasimporten

Baustelle der Eugal-Pipeline in Mecklenburg-Vorpommern.

Pipelines könnten künftig für Wasserstoff verwendet werden.

41 Kommentare
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    Peter Antipovic

    Man kann die Entwicklung mit einem lachendem und einem weinenden Auge sehen. Einerseits wird unsere Versorgungssicherheit verbessert, andererseits entfernen wir uns von Klimazielen. Dabei betragen die Energiewende-Projekte, auf innovativer nachhaltiger Technologie basierend, vom Gesamtvolumen von ca. 30'000 Mio. EUR gerade nur ca. 14%.

    Die grosszügigen Prognosen der Gasnetzbetreiber sind u.a. auch durch ungenügende Förderung von Alterativen beeinflusst, wobei die Erdgasumwandlung als logische Ergänzung der stochastischen EE zwecks der nachhaltigen Energieversorgung behauptet wird. Nur eine zukünftige Nutzung der Gasnetze für die Transport vom Wasserstoff wäre dabei tröstlich, falls diese Nutzung bereits in die Ausführung einfliessen würde (z.B. Diffusionsproblem bei H2), was kaum der Fall ist. Auch dem CO2, als unerlässlicher Rohstoff für die Herstellung vom synthetischen Treibstoff, soll die Rechnung getragen werden.

    Dementsprechend sollen eigentlich die vorgesehenen Milliarden-Investitionen aufgrund eins gesamthaften, zukunftsträchtigen Konzepts erfolgen. Zu den neuen Technologien soll auch die Schweiz mehr beitragen. Somit kann man nämlich mehr als mit Verboten und Regulierungen erreichen.