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Interview mit Wladimir Klitschko«Jeden Morgen lüge ich mir vor, dass ich zurückkehre»

Seine erste Investition waren weisse Schuhe: Ein Gespräch mit dem Boxchampion Wladimir Klitschko über Geld und die Frage, ob es ein Comeback geben wird.

Noch immer titelhungrig: Wladimir Klitschko will Professor werden, «weil es nicht passt für einen Boxer, Akademiker zu sein».
Noch immer titelhungrig: Wladimir Klitschko will Professor werden, «weil es nicht passt für einen Boxer, Akademiker zu sein».
Foto: Boris Streubel (Getty Images)

Hamburg-Wetter in Hamburg. Das Büro von Klitschko Ventures liegt aber nahe genug am Hafen, man kann von hier die Megajacht des Milliardärs Roman Abramowitsch zu sehen, auf die Wladimir Klitschko zu sprechen kommen wird. Klitschko, 44, als «Dr. Steelhammer» langjähriger Profiboxer und heute Unternehmer, ist in nicht-pandemischen Zeiten viel unterwegs, sein Leben, sagt er, sei ein ständiges Hin und Her, «aber es funktioniert» – vor allem, wenn es im Hotel auch eine Kita für seine Tochter gibt.

Herr Klitschko, reden wir über Geld. Sie sind als Sportler jung berühmt und reich geworden und auch noch Vater. Was reizt Sie daran, jetzt Ihren Lebensunterhalt als Unternehmer zu verdienen?

Ich bin kein Unternehmer, so wie mein Bruder kein Politiker ist: Er ist zwar Bürgermeister von Kiew. Tatsächlich managt er aber eine Stadt mit vier Millionen Menschen. Offensichtlich reizen uns Herausforderungen. Deshalb war es kein Thema, dass ich mich nach der Boxkarriere zur Ruhe setze.

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