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Solidaritätsaktion «Bärn hiuft»Jetzt zahlen, später konsumieren

Die Berner Bevölkerung soll während der Coronakrise Gutscheine von Berner Läden und Institutionen kaufen und so Liquiditätsengpässe abwenden helfen: Das ist der Gedanke hinter der Solidaritätsaktion «Bärn hiuft», die am Mittwoch gestartet worden ist.

Eines der Geschäfte, das bei der Aktion mitmacht. Ebenfalls dabei ist etwa Olmo oder die Leinenweberei.
Eines der Geschäfte, das bei der Aktion mitmacht. Ebenfalls dabei ist etwa Olmo oder die Leinenweberei.
Foto: PD

Restaurants, Bars, Fachgeschäfte wie Blumenläden und Modeboutiquen, aber auch Kinos und Theater – all jene, die zurzeit ihre Türen geschlossen halten müssen, können sich auf der Webseite www.baernhiuft.ch registrieren. Die Kunden können hier Gutscheine der registrierten Betriebe erwerben und allenfalls auch einen Solidaritätsbeitrag spenden.

Die Gutscheine werden als PDF-Belege zugestellt. Sie können nach der Wiedereröffnung der Geschäfte eingelöst werden. Die Aktion soll möglichen Liquiditätsengpässen der betroffenen Betriebe entgegenwirken.

Die Initianten sehen in der Aktion eine kurzfristige Hilfe, bis die Massnahmen von Bund und Kanton Bern greifen. Hinter «Bärn hiuft» stehen die Bank EEK, die Organisation Bern Welcome, die Innenstadtorganisation Berncity, der Verband GastroStadtBern und Umgebung sowie der Handels- und Industrieverein (HIV) Sektion Bern.

SDA/flo