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Umbruch bei GeschäftsreisenKadermitarbeitende zittern um ihren Vielflieger-Status

Weltweit tätige Firmen wollen ihre Mitarbeiter auch nach der Pandemie deutlich weniger fliegen lassen. Das wird nicht alle Kader freuen.

Das waren noch goldene Zeiten für Meilenkönige: George Clooney im Film «Up in the Air».
Das waren noch goldene Zeiten für Meilenkönige: George Clooney im Film «Up in the Air».
Foto: Alamy Stock

Zu normalen Zeiten stieg Reto Savoia etwa dreimal pro Monat in einen Flieger. Seit Ende Februar ist Schluss mit der Reiserei. Der Schweiz-Chef des Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte arbeitet seither praktisch ausschliesslich von der Schweiz aus. Dasselbe gilt für die knapp 2000 Mitarbeitenden.

Frühestens ab kommendem Juni wird Reisen bei Deloitte überhaupt wieder ein Thema werden. Doch selbst wenn das Coronavirus dereinst unter Kontrolle ist, wird die Reisetätigkeit von Deloitte anders aussehen als heute. Savoia schätzt, dass künftig bis zu 50 Prozent weniger Geschäftsreisen stattfinden. «Wir werden vor allem bei den internen Meetings stark herunterfahren», sagt der Chef.

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