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Prozess am RegionalgerichtKampfhund beisst Pudel: Freispruch für Hundehalter

Eine Hausreinigung endet in einem Kampf zweier Hunde. Für den Halter des angreifenden Tieres hat der Vorfall keine strafrechtlichen Konsequenzen.

Nach dem Angriff eines American-Staffordshire-Terrier musste sich ein Hundehalter vor Gericht verantworten (Symbolbild).
Nach dem Angriff eines American-Staffordshire-Terrier musste sich ein Hundehalter vor Gericht verantworten (Symbolbild).
Foto:Valerie Chételat

Es war ein ungleicher Kampf. Auf der einen Seite ein American-Staffordshire-Terrier, der als Listenhund umgangssprachlich auch als Kampfhund bezeichnet wird. Auf der anderen Seite ein herziger Toy-Pudel. Der Pudel wäre bei der Attacke beinahe totgebissen worden und musste notoperiert werden. Der Halter des Staffordshire-Terriers hatte eine Anzeige am Hals.

Die Staatsanwaltschaft verurteilte ihn in der Folge wegen Widerhandlung gegen das Hundegesetz per Strafbefehl zu einer Busse von 400 Franken. Er habe seine Verantwortung nicht wahrgenommen, wodurch der Hund Menschen oder andere Tiere gefährdet habe.

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