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Sinkende Nachfrage nach HolzKlimawandel macht der Schweizer Forstwirtschaft arg zu schaffen

Trockenheit, Hitze und Schädlinge – der Klimawandel macht dem Wald schwer zu schaffen und verursacht hohe Kosten im Waldbau. Gleichzeitig drücken Holzimporte aus dem Ausland auf den Holzpreis.

Förster Thomas Studer macht seinen Wald klimafit. Wegen des Klimawandels verbreitet sich der Borkenkäfer. Frisch befallene Fichten müssen rasch aus dem Wald gebracht werden.
Förster Thomas Studer macht seinen Wald klimafit. Wegen des Klimawandels verbreitet sich der Borkenkäfer. Frisch befallene Fichten müssen rasch aus dem Wald gebracht werden.
Foto: Rolf Neeser

Pflatsch. Thomas Studer springt aus seinem Geländewagen in die tiefe Erde. Es schifft am Jura-Südfuss im Kanton Solothurn, schon die ganze Nacht. Doch Studer ist das egal. Seit über dreissig Jahren arbeitet er als Förster. Das Wetter kann ihm nichts mehr anhaben. Was ihn wirklich beschäftigt, sind die drei Holzberge, die sich vor ihm auftürmen.

Etwa einen Kilometer vom Waldrand entfernt haben Studer und seine Mannschaft Fichtenstämme aufeinandergestapelt. Mehrere Meter hoch – alles Käferholz. «Das Ausmass ist extrem. Wegen der anhaltenden Trockenheit hat sich der Borkenkäfer explosionsartig ausgebreitet», sagt Studer. Befallene Bäume müssen so rasch wie möglich aus dem Wald gebracht werden, damit die restlichen Bäume verschont bleiben.

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